Gräfenberg

Drei von 360 Masten nicht standsicher

Gräfenberg rüstet die Stadtbeleuchtung auf LED um. Doch vorher musste die Sicherheit der Straßenlaternen überprüft werden.
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Eine der 60 Straßenleuchten in Gräfenberg Foto: Petra Malbrich
Eine der 60 Straßenleuchten in Gräfenberg Foto: Petra Malbrich

360 Straßenlaternen beleuchten die Stadt Gräfenberg. Doch stehen diese Masten auch sicher? "Sie sind mit dem Bagger gefahren und haben vorsichtig an den Masten gerüttelt", sagte Bürgermeister Hans Jürgen Nekolla (SPD) in der Stadtratssitzung. Denn vor der Umrüstung auf LED sollte das geprüft werden. Das Ergebnis der Firma Roch-Service lag den Stadträten nun auf dem Tisch, dargestellt in zwei Grafiken.

"19 Masten weisen Mängel auf, die mittelfristig behoben werden müssen. Drei Masten waren nicht standsicher. Einer davon ist aber eine Privatleuchte", erklärte Kämmerer Ernst Steinlein. Die zwei nicht standsicheren Leuchten der Stadt werden ausgebessert. Es zeige aber, dass die Leuchten des Stromversorgers Eon damals die geeigneten waren, ergänzte der Kämmerer. Über die drei Prozent Skonto, die gewährt wurden, freute sich Steinlein. Außerdem gibt die Firma sechs Jahre Garantie auf die Standsicherheit. "Damit ist die Maßnahme abgeschlossen und wir können auf LED umrüsten", meinte Steinlein.

Enge Bahnhofstraße

Das Ergebnis erfreute auch die Stadträte, jedoch nicht der Standort aller Leuchten. An der ohnehin schon engen Bahnhofstraße würden zwei Leuchten, die an der schmalsten Stelle des Gehsteigs aufgestellt worden sind, den Gehsteig blockieren, monierte Matthias Striebich (Grüne). Die Fußgänger müssen auf die Straße ausweichen. Der Grünen-Stadtrat regte deshalb an, diese zwei Laternen zu versetzen.

Bürgermeister Hans-Jürgen Nekolla erklärte, dass die Laternen in etwa gleichmäßigen Abständen aufgestellt werden müssen und für die Versetzung der Laternen das Bayernwerk benötigt würde, da Erdkabel angepackt werden müssten. "Eine Lampe kostet in der Regel 2500 Euro", fügte Nekolla an, will den Sachverhalt jedoch überprüfen lassen.

Waldkindergarten kommt

Gräfenberg bekommt einen Waldkindergarten. Der Standort ist eine Wiese am Waldrand in der Nähe des Bolzplatzes und vereinbare damit alle Vorzüge, wie Hans-Jürgen Nekolla (SPD) verdeutlichte. Die Kinder treffen sich an einer Sammelstelle, ein Fußweg führt zum Waldkindergarten. Über die Wiese des Grundstückseigentümers müsse nur einmal gefahren werden, wenn der Bauwagen gebracht werde. Dieses Recht sicherte der Grundstückseigentümer zu. Allerdings muss noch der Bauwagen vom Stadtrat genehmigt werden. Denn selbst wenn die Kinder den ganzen Tag außen in freier Natur spielen, benötigen sie einen Bauwagen, der flexibel genutzt wird. Dem stimmte der Stadtrat gerne zu.

Das historische Bürgerfest ließ der Bürgermeister kurz aufleben. Es sei ein enormer Erfolg gewesen. Doch gab es auch eine bedauerliche Situation, denn der Bustransfer hatte große Verzögerungen. Das lag an dem Parkverhalten mancher Besucher, die ihre Autos nicht auf den vorgesehenen Parkflächen parkten, sondern versuchten, so weit wie möglich in die Stadt zu fahren. Dadurch war auch eine Rettungsgasse nicht mehr gewährleistet und der Shuttlebus hatte große Schwierigkeiten, seine Runde zu drehen.

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