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Birnbaum

Drei Nüsse, Maffay und viel mehr

Der Musikverein Birnbaum begeisterte die Besucher in der voll besetzten St.-Stephanus-Kirche.
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Der Musikverein Birnbaum unter der Leitung von Michael Deuerling beim Weihnachtskonzert in der St.-Stephanus-Kirche  Foto: privat
Der Musikverein Birnbaum unter der Leitung von Michael Deuerling beim Weihnachtskonzert in der St.-Stephanus-Kirche Foto: privat
Susanne Deuerling

In der voll besetzten
St.-Stephanus-Kirche gab der Musikverein Birnbaum unter der Leitung von Michael Deuerling ein stimmungsvolles Weihnachtskonzert.
Schon der Auftakt fesselte die Besucher. Das majestätisch klingende Stück "Hymne und Choral" stammt von Horst Brandauer, einem Hobbykomponisten, der erst im Juli 85-jährig in seiner Heimatstadt Mühlacker verstorben war.
Bei der "Classy Session for Band" von Karl Safaric standen die Flöten im Vordergrund. "Frohe Weihnachtszeit" von Gustav Lotterer stimmte musikalisch auf das nahe Fest ein.
Beliebt und immer wieder gerne gesehen ist der Film "Drei Nüsse für Aschenbrödel". Die Titelmelodie ist ein Muss für alle
Weihnachtsromantiker. Genauso wie "Ich wollte nie erwachsen sein" von Peter Maffay. Die Zuschauer zeigten ihre Begeisterung dann auch durch anhaltenden Applaus.


Die Kraft der Liebe

Diese beiden Höhepunkte wurden aber noch getoppt von der Ballade "The Power of Love" von Jennifer Rush aus dem Jahr 1984. Es gibt viele Coverversionen dieses Stücks, die Birnbaumer Musikanten reihten sich mit ihrer hervorragenden Interpretation in diese Reihe ein.
Von einem zeitgenössischen Komponisten und Musiker stammte das "Concerto d‘ amore". Der Niederländer Jacob de Haan komponierte das Stück 2016. Den Abschluss des Konzerts bildete das anspruchsvolle Stück "Music" von John Miles. Der "Klassiker der Rockmusik" wurde 1976 erstmals veröffentlicht, längst ist die Ballade ein Evergreen.
 Vorsitzender Marco Kotschenreuther dankte allen, die vor und hinter den Kulissen des Konzerts tatkräftig mitgeholfen hatten. Sein besonderer Dank galt den "Aushilfsmusikern aus Hesselbach", Ralf Welsch und Viktoria Eidloth, und dem Musikverein Steinwiesen, der seine Kesselpauken ausgeliehen hatte.
Zweiter Bürgermeister Bruno
Beierlorzer und stellvertretender Bezirksvorsitzender Thomas Kolb lobten die Entwicklung des Musikvereins in den letzten Jahren. "Es ist erstaunlich, dass so ein kleines Dorf so einen wundervollen Klangkörper hervorbringt", sagte Beierlorzer. Beide zollten dem jungen Dirigenten Michael Deuerling viel Lob für eine gardiose Leistung.  Im Anschluss feierte man bei bestem Winterwetter die "Dorfweihnacht" auf dem Kirchplatz. Der Nikolaus überraschte die Kinder mit kleinen Geschenken.
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