Burgkunstadt
burgkunstadt.inFranken.de 

Drei Kommunen setzen ein Zeichen der Solidarität

Mit einer Geldspende von 1100 Euro unterstützen die Kommunen Burgkunstadt, Altenkunstadt und Weismain die Tafel Burgkunstadt. "Wir wissen die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer der Tafel sehr zu schätze...
Artikel drucken Artikel einbetten
Obst gab es genügend bei der Burgkunstadter Tafel, davon konnten sich die Ratshauschefs überzeugen; von links Bürgermeister Robert Hümmer, Altenkunstadt, Herbert Mayer, Vorsitzender der Tafel Burgkunstadt, Bürgermeisterin Christine Frieß, Edith Hahn, Ulrike Kuhn, Ingrid Kohles (alle Tafelvorstand) und Zweiter Bürgermeister Hans Schott Weismain.  Foto: Ingrid Kohles
Obst gab es genügend bei der Burgkunstadter Tafel, davon konnten sich die Ratshauschefs überzeugen; von links Bürgermeister Robert Hümmer, Altenkunstadt, Herbert Mayer, Vorsitzender der Tafel Burgkunstadt, Bürgermeisterin Christine Frieß, Edith Hahn, Ulrike Kuhn, Ingrid Kohles (alle Tafelvorstand) und Zweiter Bürgermeister Hans Schott Weismain. Foto: Ingrid Kohles

Mit einer Geldspende von 1100 Euro unterstützen die Kommunen Burgkunstadt, Altenkunstadt und Weismain die Tafel Burgkunstadt. "Wir wissen die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer der Tafel sehr zu schätzen", betonten Bürgermeisterin Christine Frieß, Bürgermeister Robert Hümmer aus Altenkunstadt und Zweiter Bürgermeister Hans Schott aus Weismain. Die Spende der Kommunen ist für den laufenden Betrieb der Tafel Burgkunstadt, wie beispielsweise für die Spritkosten für das Kühlauto, die Versicherungen und Ähnliches gedacht.

Mit Sorge beobachten die Tafelmitarbeiter im Moment, dass die gespendeten Lebensmittel immer weniger werden, die Zahl der Berechtigten aber nicht abnimmt. Im Moment sind 95 Kundenausweise für 148 Erwachsene und 100 Kinder ausgegeben, darunter sind 34 Single-Haushalte und 16 Alleinerziehende. Die Zahl der Ausweise für Flüchtlinge liegt bei knapp 50 Prozent. Die Ehrenamtlichen sind mittlerweile außer am Freitag und Sonntag jeden Tag auf Tour, um Lebensmittel von den Spenderfirmen einzufahren. Diese werden in der Ausgabestelle in der Stadthalle gesichtet, bei Bedarf umgepackt und im Kühlraum gelagert.

Jeden Donnerstag findet nachmittags die Lebensmittelausgabe statt. Für einen geregelten Ausgabebetrieb ist es nötig, die Tafelkunden in zwei Gruppen einzuteilen. Daher werden die Lebensmittel schon im Vorfeld halbiert, damit auch jene, die am Schluss drankommen, annähernd so viel bekommen wie die Ersten. Um zu zeigen, dass die Ausgabemenge nicht von der Uhrzeit abhängt, werden die Gruppen 14-tägig gewechselt.

"Wir sind dankbar für jede Hilfe und Unterstützung", betonte Tafel-Vorsitzender Herbert Mayer . "Es wäre schön, wenn noch ein paar neue Helfer zu uns kommen würden, um uns bei unserem Dienst für die Bedürftigen in der Region zu unterstützen." ik

Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren