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Drei Kilometer Glasfaser erlauben schnelles Tempo auf der Datenautobahn

Rund 280 Haushalte können ab sofort schnelles Internet nutzen, vorausgesetzt dass sie mit ihrem Internetanbieter (Telekom, 1&1 u. a.) einen entsprechenden Nutzungsvertrag abschließen. Mit den schnelle...
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Symbolisch wurde das Breitbandnetz freigeschaltet. Im Bild von links Projektleiter Christian Kolodziej, Regionalmanager Andreas Rudloff, Bürgermeister Helmut Fischer, der "Breitband-Pate" der Gemeinde Michelau Detlef Sperlich und Rainer Werb (Netzwerkplanung, Förderprogramme).  Foto: Klaus Gagel
Symbolisch wurde das Breitbandnetz freigeschaltet. Im Bild von links Projektleiter Christian Kolodziej, Regionalmanager Andreas Rudloff, Bürgermeister Helmut Fischer, der "Breitband-Pate" der Gemeinde Michelau Detlef Sperlich und Rainer Werb (Netzwerkplanung, Förderprogramme). Foto: Klaus Gagel

Rund 280 Haushalte können ab sofort schnelles Internet nutzen, vorausgesetzt dass sie mit ihrem Internetanbieter (Telekom, 1&1 u. a.) einen entsprechenden Nutzungsvertrag abschließen.

Mit den schnellen Anschlüssen sind Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich. Das gilt auch für Musik- und Video-Streaming oder das Speichern von Daten in einer Cloud. Das Angebot schwankt zwischen 50 Megabit und im Extremfall bis zu einem Gigabit/Sekunde. Im Normalfall (kein Glasfaseranschluss direkt bis ins Haus) steigt das maximale Tempo für das Herunterladen (download) auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und 40 MBit/s) beim Hochladen (upload). In günstigen Fällen sind sogar noch höhere Geschwindigkeiten (bis 250 MBit/s) möglich.

Die Telekom hat dafür rund drei Kilometer Glasfaser verlegt und drei Verteiler neu aufgestellt oder mit moderner Technik aufgerüstet. "Die Telekom hat im Ortskern Michelau aus Eigenmitteln einiges investiert und ausgebaut, was außerhalb des staatlichen Förderprogramms lief", bedankte sich Bürgermeister Helmut Fischer.

Wie vom "Breitband-Paten" (offizielle Bezeichnung) der Gemeinde Michelau, Detlef Sperlich, zu erfahren war, beliefen sich die Kosten des kompletten Breitbandausbaus auf 205 000 Euro, von denen 185 000 Euro durch die staatlichen Förderprogramme abgedeckt waren. 20 000 Euro waren Eigenleistung der Gemeinde.

Die schnellste Leitungsgeschwindigkeit bringt natürlich ein direkter Glasfaseranschluss bis ins Haus. In Schwürbitz wird dieser für 21 Gebäude angeboten. Die Kunden können damit Bandbreiten bis zu einem Gigabit pro Sekunde (GBit/s) buchen. 15 Kunden haben dieses Angebot angenommen. Der Nutzer muss dies gegen entsprechende monatliche Gebühr buchen. Jeder kann einen entsprechenden Vertrag mit seinem bevorzugten Anbieter abschließen.

Auch die Michelauer Johann-Puppert- Schule soll noch in diesem Jahr in den Genuss eines Glasfaseranschlusses kommen, was die Nutzung des Internets wesentlich vereinfacht.

"Wer die schnellen Internetanschlüsse nutzen möchte, kann sie ab sofort online, telefonisch oder im Fachhandel buchen", erklärt Andreas Rudloff, Regionalmanager der Deutschen Telekom. Informationen zur Verfügbarkeit und den Tarifen der Telekom erfährt man telefonisch kostenfrei unter 0800/3303000 (für Neukunden) oder 0800/3301000. kag

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