Weilersbach

Drei Feuerwehrleute absolvierten 40 Jahre Dienst

Bei der Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Weilersbach wurden Rudolf Pfeufer, Roland Stein und Kreisbrandinspektor Wolfgang Wunner für 40 Jahre ehrenamtlichen Feuerwehrdienst geehrt. Landrat...
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Die für 40 Jahre Dienst Geehrten: von links Kommandant Michael Henkel, KBI Wolfgang Wunner, Adjutant Markus Friedel, Rudolf Pfeufer, Landrat Hermann Ulm, Roland Stein, KBR Oliver Flake, Bürgermeister Gerhard Amon und Kreisbrandmeister Michael Wölker Foto: Heidi Amon
Die für 40 Jahre Dienst Geehrten: von links Kommandant Michael Henkel, KBI Wolfgang Wunner, Adjutant Markus Friedel, Rudolf Pfeufer, Landrat Hermann Ulm, Roland Stein, KBR Oliver Flake, Bürgermeister Gerhard Amon und Kreisbrandmeister Michael Wölker Foto: Heidi Amon

Bei der Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Weilersbach wurden Rudolf Pfeufer, Roland Stein und Kreisbrandinspektor Wolfgang Wunner für 40 Jahre ehrenamtlichen Feuerwehrdienst geehrt. Landrat Hermann Ulm (CSU) sprach ihnen bei der Überreichung der Ehrennadel samt Urkunde, die er im Auftrag von Innenminister Joachim Herrmann gemeinsam mit Kreisbrandrat Oliver Flake vornahm, seine Hochachtung aus.

Eine Überraschung war eine weitere Ehrung, mit der ein sichtlich bewegter Gemeindechef "nicht gerechnet" hatte: Bürgermeister Gerhard Amon (CSU) war von der Feuerwehr als ihr oberster Dienstherr verabschiedet worden. Amon hört nach 18 Jahren als Bürgermeister auf. "Meine Hochachtung", betonte Landrat Ulm, als er Bürgermeister Amon mit dem Ehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbandes Forchheim" auszeichnete.

Zuvor hatte Kommandant Michael Henkel Amons Einsatz für die Weilersbacher Feuerwehr gewürdigt. Dabei erinnerte er an zahlreiche Projekte, Ereignisse und Herausforderungen während seiner 18-jährigen Ära.

Anschließend zog Kommandant Henkel Bilanz. Insgesamt 20 Einsätze verzeichnete die Wehr in den vergangenen zwölf Monaten - erheblich weniger als im Vorjahr 2018 (56). Wie Henkel erläuterte, rückten die 72 Aktiven zweimal aus, um Brände zu bekämpfen. Einmal hieß es "Sturmbereitschaft", doch die meisten Einsätze fielen unter die Rubrik "technische Hilfeleistung"; in der Regel handelt es sich dabei um Unfälle. Insgesamt kamen die Rettungskräfte auf 856 Einsatzstunden. Um fit zu bleiben, trafen sich die Gruppen zu insgesamt 13 Zug-, neun Atemschutz- und sieben Maschinistenübungen. Die einsatzfreie Zeit investierte die aktive Mannschaft in die Weiterbildung, Ausbildung des Nachwuchses sowie in eine Leistungsprüfung.

Einen positiven Jahresabschluss zogen ebenso Sebastian Pfeufer vom Atemschutzteam, zu dem derzeit 25 Aktive gehören und die aktuell im gesamten Bezirk 4 die stärkste Atemschutzwehr ist.

Jugendwart Patrick Tenta berichtete von 14 Jugendlichen, mit denen im Vorjahr 30 Übungen sowie Weiterbildungen abgehalten worden seien.

Und von einem Erfolgsjahr berichtete nicht zuletzt "Bambini"-Gruppenleiterin Anna Hack, in deren Gruppe momentan 40 Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren betreut werden und die zehn Übungen abgehalten haben.

Der Kommandant sprach noch zahlreiche Begebenheiten und wichtige Themen an. Nach einem Einbruch in das Feuerwehrhaus, bei dem zwei Rettungsspreizer entwendet worden seien, sei das Gebäude nun zum Hochsicherheitstrakt geworden.

Feuerwehrhaus wird erweitert

Aber auch das "heiße Eisen" Feuerwehrhaus kam aufs Tapet. Bürgermeister Amon vermeldete zum aktuellen Stand Positives: Die angrenzenden Eigentümer hätten sich bereiterklärt, zur Erweiterung des Feuerwehrhauses Flächen an die Gemeinde zu veräußern. Damit habe es grünes Licht für den Bau einer Halle mit Stellplätzen gegeben.

Per Handschlag wurden von Kommandant Henkel Max Weiskopf, Julia Grimm, Timo Krause und Johann Appoldt in den Feuerwehrdienst aufgenommen. dia

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