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Mühlhausen

Drei Anwesen vor Abbruch

Das Gremium in Mühlhausen tagte wegen der Corona-Krise nichtöffentlich. An den Containern als Interimslösung für die Kita will man festhalten.
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Die Corona-Krise wirkte sich auch auf die für Dienstag anberaumte Sitzung des Marktgemeinderates aus. Weil der Rathaussaal nicht genügend Platz bietet, um die vorgeschriebenen Personenabstände zu gewährleisten, blieb der Sitzungssaal für die Öffentlichkeit verschlossen. Dadurch konnten die Sitze des Ratsgremiums weit genug auseinandergerückt werden, teilte Bürgermeister Klaus Faatz (CSU) mit.

Für den bereits beschlossenen Abbruch von drei gemeindeeigenen Gebäuden sollte eigentlich die Vergabe an ausführende Unternehmen stattfinden. Da noch eine Prüfung durch den Architekten aussteht, beauftragten die Räte den Bürgermeister, die Abbrucharbeiten an den günstigsten Anbieter zu vergeben. Zum Abbruch stehen das alte Gefrierhaus in Simmersdorf, die alte Schmiede in der Ortsmitte von Mühlhausen und das landwirtschaftliche Anwesen neben dem Kindergarten an.

Auf dem einstigen Bauernanwesen neben der Kita sollen als Interimslösung Container für zwei Kita-Gruppen aufgestellt werden. Sie werden zu Beginn des neuen Kindergartenjahres im September benötigt und sollen die Zeit bis zu einer baulichen Lösung überbrücken. Die Ausschreibung für die Container wurde vom Gremium jedoch aufgehoben, da die Angebote deutlich über der Kostenschätzung lagen. Jetzt werde erneut "freihändig" ausgeschrieben, berichtete Bürgermeister Faatz aus der Sitzung.

Die laut Tagesordnung vorgesehene Haushaltsberatung wurde vorerst verschoben.

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