Dormitz

Dormitzer mit Sinn für andere

Der Bürgermeister mit seiner Amtskette, festlich gekleidete Menschen, ein Sekt zur Begrüßung und eine Schlotfegerin, die als Glücksbringer von Tisch zu Tisch huscht: So sah das aus...
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Hildegard Rehm, Matthias Fuchs, Jörg Geyer und Bürgermeister Holger Bezold (v. l.) Fotos: Petra Malbrich
Hildegard Rehm, Matthias Fuchs, Jörg Geyer und Bürgermeister Holger Bezold (v. l.) Fotos: Petra Malbrich
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Der Bürgermeister mit seiner Amtskette, festlich gekleidete Menschen, ein Sekt zur Begrüßung und eine Schlotfegerin, die als Glücksbringer von Tisch zu Tisch huscht: So sah das aus, als in Dormitz der Neujahrsempfang gefeiert wurde. Bürgermeister Holger Bezold (FW) hatte dazu die Bürger, Gemeinderäte, die Bürgermeister aus den Nachbargemeinden und Altbürgermeister Gerhard Schmitt eingeladen.
Von den großen Weltthemen, die laut Bezold viel Hilfsbereitschaft und ehrenamtliches Engagement erfordern, spann er den Bogen zu den vielen Bürgern, die sich für die Heimatgemeinde Dormitz einsetzen, sich engagieren und so zum Wohl der Gemeinde beitragen.


Notlage gelöst

Sein Dank galt den Erzieherinnen, die mit Herzblut die jüngsten Gemeindemitglieder betreuten und auch trotz eines landesweiten Streiks weiter ihrer Arbeit nachgingen.
Besonders hervor hob Bezold auch die First-Responder-Gruppe. "Neben ihrer ständigen Bereitschaft anderen Menschen zu helfen, ja sogar Leben zu retten, haben sie für sich selbst eine diffizile Notlage gelöst", sagt Bezold. Denn der Wunsch der Lebensretter nach einem neuen Einsatzfahrzeug ging kurz vor Weihnachten endlich in Erfüllung. Derzeit sind die Responder dabei, ihr Fahrzeug selbst auszustatten und zu beschriften. Angeschafft hat das 40 000 Euro teure Fahrzeug der Förderverein.
Viele Spenden haben die First Responder aus der Bevölkerung erhalten und auch Bezold hat den Ausschüttungsbetrag aus der Dormitzer Bürgerstiftung beigesteuert.


Kulturelles Erbe

"Das Geld steht damit nicht nur für einen guten Zweck. Es ist zugleich als Wertschätzung und Dank für euer Wirken und euer Engagement zu sehen", lobte Bezold, der in diesem Zusammenhang besonders Matthias Fuchs erwähnte. Er war federführend bei dem Vorhaben, ein neues Fahrzeug anzuschaffen.
"Dormitzer Haus- und Hofgeschichten" heißt das Buch, das Hildegard Rehm in mühevoller Arbeit recherchiert und geschrieben hat. Die Gemeinde konnte das Werk kurz vor Weihnachten zum Verkauf anbieten. Von den Haus- und Hofnamen waren gerade die ländlichen Orte geprägt. Hildegard Rehm und ihr bereits verstorbener Ehemann Ernst Rehm haben dies frühzeitig erkannt und niedergeschrieben. Für das kulturelle Erbe, das Hildegard Rehm mit dem Buch geschaffen habe, dankte ihr der Bürgermeister mit einem Blumenstrauß.
Einen solchen erhielt auch Jörg Geyer. Er hat in ehrenamtlicher Arbeit den neuen Internet-Auftritt der Gemeinde Dormitz organisiert und aufgebaut. Eine freudige Überraschung gab es zum Schluss des Empfangs, als den First Respondern ein Scheck in Höhe von 3616,32 Euro von dem Dormitzer Adventsfenster überreicht wurde.
Petra Malbrich
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