Redwitz
Gemeinderat

Dorfstraße in Unterlangenstadt erhält neue Bäume

Der Gemeinderat beschäftigte sich ausführlich mit der Sanierung von Gehweg und Parkflächen in der Dorfstraße, Unterlangenstadt. Dieses Thema war bereits auf der Bürgerversammlung im Februar angesproch...
Artikel drucken Artikel einbetten
Gehweg und Parkflächen in der Dorfstraße Unterlangenstadt bedürfen einer Sanierung. Foto: Thomas Micheel
Gehweg und Parkflächen in der Dorfstraße Unterlangenstadt bedürfen einer Sanierung. Foto: Thomas Micheel

Der Gemeinderat beschäftigte sich ausführlich mit der Sanierung von Gehweg und Parkflächen in der Dorfstraße, Unterlangenstadt. Dieses Thema war bereits auf der Bürgerversammlung im Februar angesprochen worden.

Dabei war beklagt worden, dass Gehweg und Parkflächen in einem sehr schlechten Zustand seien. Durch die Wurzeln der dortigen Ahornbäume sei eine regelrechte Buckelpiste entstanden. Diese stelle eine Stolpergefahr für Fußgänger dar, insbesondere für ältere Menschen oder nach Einbruch der Dunkelheit.

Teer ist aufgewölbt

Bürgermeister Christian Mrosek informierte, dass man zusammen mit dem Kreisgartenfachberater Michael Stromer und Vertretern des Obst- und Gartenbauvereins Unterlangenstadt die Situation vor Ort begutachtet habe. Die Wurzeln der Bäume haben den Teer auf dem Gehsteig und die Rasengittersteine auf den Parkflächen aufgewölbt. Mehrere Lösungsmöglichkeiten wurden besprochen, so das Überteeren des Gehweges, um ihn wieder begehbar zu machen. Allerdings werde das Problem dann in wenigen Jahren wieder auftreten.

Eine andere Lösung sei das Öffnen der schadhaften Stellen, das Entfernen der störenden Wurzeln und das Wiederverschließen mit Pflastersteinen. Allerdings wäre dann die Standfestigkeit beeinträchtigt, so dass auch die Baumkronen gekürzt werden müssten, um ein Umfallen bei Sturm zu verhindern. Die dritte Variante sei es, die Bäume schrittweise zu entfernen, den Gehweg herzurichten, tiefer wurzelnde Bäume zu pflanzen und die Rasengittersteine durch Schotter zu ersetzen.

Egon Neder erinnerte daran, dass die Bäume in der Dorfstraße zum Ehrengedenken der Verstorbenen und Gefallenen der Weltkriege gepflanzt worden seien. Er könne sich daher nicht mit dem Fällen anfreunden. Auf jeden Fall müssten wieder neue Bäume gepflanzt werden.

Als ein weiteres Problem sahen es die Gemeinderatsmitglieder, dass die vorhandenen Bäume gesund seien. Mit drei Gegenstimmen stimmte der Gemeinderat schließlich für die dritte Variante. Die Fällung soll in zwei Abschnitten vorgenommen werden. Heuer und im nächsten Jahr soll die Hälfte der Bäume ersetzt werden.

Rücklagen aufgestockt

Verwaltungsrat Heinrich Dinkel stellte die Jahresrechnung 2018 vor. Demnach schloss der Verwaltungshaushalt in Einnahmen und Ausgaben mit 9 397 208 Euro (Vorjahr: 9 088 972 Euro), der Vermögenshaushalt mit 5 845 558 Euro (Vorjahr: 4 428 660 Euro). Der Gesamthaushalt belief sich somit auf 13 517 632 Euro (Vorjahr: 15 242 766 Euro). Die Zuführung vom Verwaltungs- an den Vermögenshaushalt betrug 1 873 517 Euro. Veranschlagt waren 344 531 Euro. Die Aufnahme eines Kassenkredites war nicht erforderlich. Die Rücklage konnte so um 548 120 Euro auf 4 645 507 Euro zum Jahresende 2018 gesteigert werden.

Christian Zorn informierte den Gemeinderat, dass die Ortsgemeinschaft Unterlangenstadt die Küche des Gemeinschaftsraums erneuert und 2500 Euro für neue Gerätschaften, insbesondere in eine leistungsfähige Industriespüle, investiert habe. Der Gemeinderat beschloss, sich mit 1000 Euro an den Kosten zu beteiligen.

Armin Zapf sprach aufgrund eines unschönen Zwischenfalls das Problem "Feldwege als Radwege" an. Er forderte das Landratsamt auf, die Schilder mit dem Schriftzug "Landwirtschaftlicher Weg und Radweg" zu ergänzen. Die Wege gehörten nicht allein den Radfahrern.

Kritik an Lkw-Verkehr

Egon Neder stellte fest, dass der Lkw-Verkehr durch Unterlangenstadt nach Trainau zugenommen habe. Den Grund sah er im Wegfall der Begrenzung auf 16 Tonnen für die Überquerung der Brücke in Beikeim. Hier solle man sich Gedanken machen, den Verkehr durch entsprechende Begrenzungsschilder wieder einzudämmen.

Jürgen Gäbelein sprach die Parksituation in der Siedlung Redwitz an, insbesondere ab dem Birkenweg, die zu gefährlichen Verkehrssituationen führe. Hier solle der Kontaktbeamte der Polizei Lösungsmöglichkeiten unterbreiten. Weiter wies er auf die unzureichende Ausschilderung des Radwegs durch den "Gries" hin. Hier sei ein Hinweis auf der Fahrbahn selbst angebracht, da das vorhandene Schild übersehen werde.

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren