Haßfurt

Dorfrocker von der Platte gefegt

Bei ihrem Besuch bei der Lebenshilfe Haßberge im Sylbacher Steigpfad erprobten sich die Thomann-Brüder diesmal im Tischtennis. Gegen Hannes Schwemler hatten sie dabei keine Chance.
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Die Schallplatten sind eher ihr Ding. Für "Dorfrocker" Tobias (links) gab es, ebenso wie für seine seine Brüder, an der Tischtennisplatte gegen Hannes Schwemler (rechts) nichts auszurichten.  Foto: Ralf Naumman
Die Schallplatten sind eher ihr Ding. Für "Dorfrocker" Tobias (links) gab es, ebenso wie für seine seine Brüder, an der Tischtennisplatte gegen Hannes Schwemler (rechts) nichts auszurichten. Foto: Ralf Naumman

Dass sie's musikalisch draufhaben und dabei beste Stimmung verbreiten können, stellen sie seit mehr als elf Jahren immer öfter unter Beweis. 1200 Live- sowie 120 Fernsehauftritte sprechen eine deutliche Sprache. Doch die "Dorfrocker" Phillip, Tobias und Markus Thomann sind auch sportlich.

Trotz des derzeitigen Terminstresses nach der Veröffentlichung ihrer neuen CD "Hallo Alle Mann" nahmen sich die drei Brüder wieder Zeit für ihre fast schon traditionelle Stippvisite bei der Lebenshilfe Haßberge im Sylbacher Steigpfad.

"Für uns ist dieser Besuch immer wieder toll und gehört einfach dazu", erklärte Markus, der wie seine beiden jüngeren Brüder der diesjährigen sportlichen Herausforderung in der Einrichtung am Montagnachmittag schon entgegenfieberte. Und nachdem die drei Musiker in den vergangenen Jahren schon ihr fußballerisches Können unter Beweis gestellt hatten oder im Rollstuhlbasketball, beim Kickern sowie beim Dart aktiv gewesen waren, stand diesmal Tischtennis auf dem Programm.

Um es vorwegzunehmen: Weder Markus noch Tobias oder Phillip hatten gegen Hannes Schwemler, der seit einigen Wochen in der Augsfelder Werkstatt beschäftigt ist, eine Chance. Der junge Mann, der mit vielen Arbeitskollegen und Betreuern gekommen war und selbst ein großer "Dorfrocker"-Fan ist, gewann alle drei Partien. "Das hat er ganz toll gemacht", lobte Phillip, der noch am meisten Gegenwehr leistete. "Wir hatten letztlich keine echte Chance. Aber es hat riesig Spaß gemacht. Wir kommen wirklich gerne nach Sylbach. Und wenn wir dann die strahlenden Gesichter der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen sehen, dann ist das einfach toll", ergänzte sein Bruder und Bandkollege Tobias.

Zuvor mussten die "Dorfrocker" natürlich wieder viele Fragen beantworten und danach fleißig Autogramme schreiben, ehe es für die drei Stars zum nächsten Termin in Richtung Plauen ging.



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