Herzogenaurach
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Doliwa fordert Engagement für den Frieden

Als Vertreter der Bewegung "Wir sind Kirche" nahm der Herzogenauracher Theologe, Autor und Liedermacher Günther Doliwa am Katholikentag plus teil, der zum vierten Mal als Ergänzung zum Katholikentag s...
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Als Vertreter der Bewegung "Wir sind Kirche" nahm der Herzogenauracher Theologe, Autor und Liedermacher Günther Doliwa am Katholikentag plus teil, der zum vierten Mal als Ergänzung zum Katholikentag stattfand. Dort kamen Stimmen aus den Reformbewegungen "von unten" zu Wort, aber auch Persönlichkeiten wie Eugen Drewermann, der auf den Katholikentagen noch immer unerwünscht ist.
Das Eröffnungspodium des Katholikentags plus mit Christine Hoffmann, (Generalsekretärin von pax christi), Michael Ramminger (ITP) und Günther Doliwa zeigte auf, wie angesichts der strukturellen Gewalt in unseren Gesellschaften wieder mehr Menschen zum Engagement für den Frieden motiviert werden können. Es gelte, der Gewalt zu trotzen, der Not abzuhelfen, dem Zwang zu widerstehen, die Angst im gläubigen Vertrauen auf Gottes Güte zu beruhigen.
"Auch wenn keine spektakuläre Friedensbewegung wie nach 1980 in Sicht ist, es gibt eine unglaubliche Vielzahl von Friedensbewegten, auch in den Kirchen. Das Evangelium ist ein Kontrastmittel in den Venen der Gesellschaft, um den Bedarf an Hoffnung zu erkennen, die stärker ist als alle Gewalt. Gewalt will von der Hoffnung nichts wissen, weil sie keinen Horizont hat," erklärte Doliwa.
Eugen Drewermann, seit Jahren in der Friedensbewegung engagiert, analysierte, dass die verschiedenartigen Ausdrucksformen der Angst zentrale Ursache der aktuellen Konflikte sind und von der Wurzel her angegangen werden müssten. red
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