Eltmann

Doggy-Wettbewerb vor dem Film

Am Samstag und Sonntag kamen viele Zuschauer zu den Open-Air-Kino-Abenden. Quasi als Vorprogramm traten drei Mannschaften im Wettpaddeln gegeneinander an.
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Viel Spaß hatten die Akteure wie die Zuschauer beim Doggy-Wettpaddeln im Schwimmerbecken des Eltmanner Freibades. Hier die spätere Siegermannschaft von den Motorradfreunden Eltmann in voller Fahrt.  Fotos: Sabine Weinbeer
Viel Spaß hatten die Akteure wie die Zuschauer beim Doggy-Wettpaddeln im Schwimmerbecken des Eltmanner Freibades. Hier die spätere Siegermannschaft von den Motorradfreunden Eltmann in voller Fahrt. Fotos: Sabine Weinbeer
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Ausgerechnet den Kinderfilm des Eltmanner Kinosommers erwischte der lang ersehnte Regen am Freitagabend. Weil es heftig blitzte und dann auch kurz heftig regnete, musste die Filmvorführung abgebrochen werden.

Ersatztermin für die "kleine Hexe"

Bruno Schneyer und Maria Klein von der Stadtverwaltung vereinbarten aber gleich einen Ersatztermin, an dem "Die kleine Hexe" dann in der Stadthalle gezeigt wird (Freitag, 9. November). 140 Kinder und Eltern waren am Freitag ins Freibad geströmt, um den Open-Air-Kino-Abend zu erleben, der dann leider ins Wasser fiel.

Ernst und humorvolle Filme

Auch am Samstag und Sonntag war der Zulauf gut und die Zuschauer von "Dieses bescheuerte Herz" und "Das Leuchten der Erinnerung" zogen ihr Publikum in den Bann. Beide Filme und ihre Hauptdarsteller verstanden es, ernsthafte, manchmal auch tragische Themen mit einem gehörigen Schuss Humor und Ironie zu vermitteln.

Dazu kam die besondere Atmosphäre eines Filmerlebnisses unter sternenklarem Sommerhimmel.

Slalomparcours

Am Samstag fand vor dem Film das lustige Doggy-Wettpaddeln statt, an dem sich diesmal drei Mannschaften beteiligten. Am schnellsten waren die Motorradfreunde, vor den "Bierogern", die erstmals an den Start gingen, und der Kegelabteilung der SG Eltmann, die ebenfalls jedes Jahr diesen Spaß mitmacht. Heuer galt es, einen Slalomparcours zu absolvieren, statt wie in den Vorjahren in den direkten Vergleich mit einer gegnerischen Mannschaft zu treten.

Alle Teilnehmer und auch die Zuschauer hatten viel Spaß, auch wegen der bunten Kostümierungen einiger Paddler.

Die Wasserwacht Eltmann, die das Wettpaddeln organisiert, nutzte den Rahmen auch für die Ehrung langjähriger aktiver wie passiver Mitglieder. Unter den Aktiven wurden Tanja Baum, Laura Hellmuth und Sascha Beuschel für zehn Jahre, Daniel Bendner, Bernd Grampp und Steffen Kühnel für 15 Jahre, Werner Oberreuter für 30 und Hans-Peter Bendner sogar für 40 Jahre mit Urkunden ausgezeichnet.

Auch unter den fördernden Mitglieder waren viele, die früher aktiv als Wasserwachtler für Sicherheit im Freibad, aber auch am Main sorgten, denen aber dann irgendwann die verfügbare Zeit zu knapp wurde, wie Vorsitzender Werner Oberreuter erklärte.

Die Geehrten

Ausgezeichnet wurden: Reinhold Werb (60 Jahre), Kurt Fischer (45 Jahre), Wolfgang Lauer, Wolfgang Münch, Horst Pflaum, Wolfgang Pflaum, Joef Rennert, Alfons Schramm, Hans Wiesneth und Holger Zehner (alle 40 Jahre), Bernd Klarmann für 35 und Thomas Herpich für 30 Jahre, Manuela Baum, Stefan Funk, Friedrich Greubel, Arwed Grüssner, Manfred Krönert, Birgit Krönert, Sigrun Lordick, Petra Münch, Manfred Reitz, Bernhard Reitz, Matthias Reitz und Wolfgang Stapf (alle 25 Jahre), Johannes Basel, Tanja Klarmann, Siegfried Klarmann, Doris Pflaum, Engelbert Schröpfer (alle 20 Jahre), Daniel Bredel, Nina Kaiser, Dieter Wiesneth und Silke Wolfschmitt (15 Jahre) sowie für zehn Jahre Christina Altenhöfer, Oliver Altenhöfer, Bianca Bredel, Margarete Clow, Laura Grüßner, Fabian Hümmer, Melinda Meidenbauer, Julia Münch und Sabrina Tirschbacher.

Kein Zwischenfall im Main

Bei dieser Gelegenheit erfuhr unsere Zeitung von Werner Oberreuter, dass es im Zuständigkeitsbereich der Wasserwacht Eltmann in diesem Sommer entgegen dem Trend keinen einzigen Zwischenfall gab. Dabei gibt es in Eltmann relativ viele Main-Schwimmer. In der Regel sind das aber erfahrene Schwimmer, die die Eigenheiten des Fluss-Schwimmens und die dazugehörigen Strömungen sehr gut kennen, so Oberreuter in seiner Einschätzung.

Im Freibad waren die Wasserwachtler in diesem Sommer natürlich besonders gefordert - und die Badesaison kann ja noch einige Zeit dauern.

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