LKR Coburg
coburg.inFranken.de  Bei Jubilarehrungen von Grund- und Mittelschullehrkräften wurde festgestellt, wie sehr sich die Anforderungen geändert haben.

Dörfer: Der vielleicht schönste Beruf

Bei einer Feierstunde im Landratsamt anlässlich der 25-jährigen beziehungsweise 40-jährigen Dienstjubiläen von Lehrkräften an Grund- und Mittelschulen der Stadt und des Landkreises Coburg hat Schulamt...
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Lehrkräfte von Grund- und Mittelschulen der Stadt und des Landkreises Coburg wurden für ihr 40- beziehungsweise 25-jähriges Berufsjubiläum ausgezeichnet. Unser Bild zeigt die Jubilare zusammen mit Schulamtsdirektor Uwe Dörfer (vorne, Vierter von rechts) und Schulrätin Karina Kräußlein-Leib (Dritte von rechts).  Foto: Haberzettl
Lehrkräfte von Grund- und Mittelschulen der Stadt und des Landkreises Coburg wurden für ihr 40- beziehungsweise 25-jähriges Berufsjubiläum ausgezeichnet. Unser Bild zeigt die Jubilare zusammen mit Schulamtsdirektor Uwe Dörfer (vorne, Vierter von rechts) und Schulrätin Karina Kräußlein-Leib (Dritte von rechts). Foto: Haberzettl

Bei einer Feierstunde im Landratsamt anlässlich der 25-jährigen beziehungsweise 40-jährigen Dienstjubiläen von Lehrkräften an Grund- und Mittelschulen der Stadt und des Landkreises Coburg hat Schulamtsdirektor Uwe Dörfer betont: "Sie üben einen physisch und psychisch strapaziösen, aber auch einen persönlich und menschlich erfüllenden Beruf aus, vielleicht den schönsten, den es gibt. Seit Jahrzehnten legen Sie das Fundament für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen - das Wertvollste, was eine Gesellschaft zu bieten hat. Darauf können Sie stolz sein." Dörfer ging in seinen Ausführungen auch auf die ständigen Veränderungen ein, denen sich die Schule anpassen müsse. "Es entstanden vor nicht allzu langer Zeit offene und gebundene Ganztagsschulen und Mittelschulverbünde. Die flexible Eingangsstufe hielt ebenso Einzug wie die Inklusion, die Projektarbeit oder die vertiefte Berufsorientierung und das neue Schlagwort Kompetenzorientierung. Große Herausforderungen stellen auch der Umgang mit Flüchtlingen und die Digitalisierung dar. Es bleibt zu hoffen, dass endlich auch einmal Zeit zum Atmen kommt und nicht ständig etwas Neues", brachte er zum Ausdruck.

Ins gleiche Horn bliesen die Personalratsvorsitzenden Susanne Gerhardt und Gisela Jahreis. Sie erinnerten an den Wandel der Medientechnik. Vor 40 Jahren habe es an den Schulen noch keine Fotokopierer, sondern sogenannte Matrizendrucker gegeben. Matrizen hätten beschrieben oder bemalt werden, dann auf eine mit Spiritus gefüllte Trommel gespannt und durch manuelles Drehen dieser auf Papier übertragen werden müssen, beschrieben sie das umständliche Prozedere.

20 Lehrkräfte wurden mit Ehrenurkunden und Präsenten ausgezeichnet. Für 40 Jahre: Brigitte Bartschek-Schwarz (Grundschule Grub am Forst), Cornelia Frisch, Kerstin Krauß (beide Melchior-Franck-Grundschule Coburg), Wolfgang Hopf (Grundschule Coburg-Neuses), Barbara Lesch-Meßbacher (Jean-Paul-Grundschule Coburg), Karin Rackisch (Luther-Grundschule Coburg), Jutta Waltes (Grundschule Mönchröden) und Harald Weißbrodt (Grundschule Heubischer Straße Neustadt); für 25 Jahre: Jana Baum (Siegfried-Möslein-Grundschule Großheirath), Birgit Büttner, Kristin Jahn (beide Emil-Fischer-Grundschule Dörfles-Esbach), Christine Deinlein, Nicole Dejosez (beide Johann-Gemmer-Grundschule Ahorn), Kerstin Escher-Potreck (Grundschule Mönchröden), Monika Gunzenheimer (Heiligkreuz-Mittelschule Coburg), Jürgen Heidenbluth (Mittelschule Lautertal), Susanne Höllein (Heimatring-Grundschule Coburg), Bernhard Maisch, Silke Schloms und Pamela Schott (alle Melchior-Franck-Grundschule Coburg). Hans Haberzettl

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