Burgkunstadt
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DLRG Burgkunstadt freut sich über Spenden

Zu einer nicht alltäglichen Feierstunde hatte die DLRG Burgkunstadt in ihr neues Einsatzzentrum eingeladen. Der Grund war ein sehr erfreulicher, hatten doch Roland Vogel als stellvertretender Vorstand...
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Die Vertreter der DLRG, der Sparkasse, der Raiffeisenbank und der Friedrich-Baur-Stiftung bei der Spendenübergabe an die DLRG  Foto: Roland Dietz
Die Vertreter der DLRG, der Sparkasse, der Raiffeisenbank und der Friedrich-Baur-Stiftung bei der Spendenübergabe an die DLRG Foto: Roland Dietz

Zu einer nicht alltäglichen Feierstunde hatte die DLRG Burgkunstadt in ihr neues Einsatzzentrum eingeladen. Der Grund war ein sehr erfreulicher, hatten doch Roland Vogel als stellvertretender Vorstandschef der Sparkasse Lichtenfels und Michael Kosok als Leiter der Vertriebsregion der Sparkasse eine Spende von 6000 Euro mitgebracht.

Der Vorsitzende der Burgkunstadter DLRG, Werner Schneider, hob zunächst die Bedeutung der Burgkunstadter DLRG hervor. Man sei inzwischen ein Unternehmen, das bei Einsätzen in ganz Deutschland unterwegs ist. Ob Hochwasser an der Elbe, Schneechaos in alpenländischen Gebieten oder Hilfe bei Überflutung vor Ort - die DLRG Burgkunstadt sei zugegen, so Schneider. Dass man Personal ausgebildet und zusätzliches Rettungsmaterial angeschafft habe, habe sich bei vielen Einsätzen bezahlt gemacht.

Was das Engagement jedoch erschwert habe, war Schneider zufolge, dass Einsatzmaterialien und Fahrzeuge an verschiedenen Orten bereitstanden. Als die Möglichkeit im Raum stand, in die Räume am Anger umzuziehen, schien dies zwar zunächst finanziell nicht machbar. Dank einer starken Eigenleistung und einer großen Zahl von Unterstützern konnte das neue Zentrum jedoch verwirklicht werden. Mit der Vermietung der Räume zu Schulungen von Firmen oder Schwimmkursen werden die laufenden Kosten zur Hälfte gedeckt. Schneider: "Wir freuen uns über jeden 50-Euro-Schein, weil wir ihn dringend benötigen."

Im Moment seien 47 Wachgänger im Freibad tätig. Dies zeige, dass die Ausbildung der Rettungsgesellschaft immer weiter forciert worden ist. Weiterbildungsmaßnahmen für die Aktiven werden selbst übernommen. Und obwohl noch immer kein Lehrschwimmbecken da sei, habe man das Projekt Schulschwimmen in den Bädern der DLRG durchführen können. So wurde inzwischen 437 Kindern in anderen Bädern das Schwimmen beigebracht. Dabei sei mit der Wasserwacht Michelau eine hervorragende Kooperation entstanden. Diese werde auch mit der ASB-Hundestaffel Kronach durch Michael Trinkwalter gepflegt, was eine weitere Bereicherung im Rettungswesen darstellt.

Gleichwohl äußerte Schneider die Hoffnung, dass das Lehrschwimmbecken im oberen Landkreis noch zu verwirklichen sei. Die DLRG stehe jedenfalls Gewehr bei Fuß und freue sich deshalb über die Spende der Sparkasse. Zusammen mit den 6000 Euro der Raiffeisenbank Obermain Nord und den 3000 Euro der Friedrich-Baur-Stiftung komme man auf 15 000 Euro an Spenden.

Bürgermeisterin Christine Frieß zeigte sich ebenfalls sehr erfreut. Alles, was bei der DLRG unternommen wird, komme der Sicherheit jedes Einzelnen zugute. Für die Sparkasse erklärte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Vogel, die DLRG Burgkunstadt könne auf das Erreichte stolz sein. Besonders hob er die gute Zusammenarbeit mit anderen Rettungsorganisationen hervor. Es sei schön, wenn man den sozialen Auftrag und das Ehrenamt unterstützen könne. Der Vorstandsvorsitzende der Raiffeisenbank Obermain Nord, Thomas Siebenaller, lobte das Engagement von Werner Schneider bei der DLRG.

Für die Gäste gab es durch den technischen Leiter Thomas Schneider im Anschluss eine Führung durch das DLRG-Rettungszentrum. Roland Dietz

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