Die Umsiedlung von Jahn Forchheim war auch 2018 immer wieder ein Thema. Bereits zu Jahresbeginn, nämlich bei Neujahrsempfang hatte Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD) das Thema aufgebracht. Damals hatte er gesagt, der Verein habe seine Hausaufgaben in Sachen Umsiedlung nicht gemacht.

Diese "Provokation" ließen die Mitglieder des Vorstands von Jahn Forchheim nicht auf sich sitzen, sprachen davon, dass das Vertrauensverhältnis "mit einem Schlag zunichte gemacht wurde".

Einige Stellungnahmen und Gespräche später ist klar: Stadt und Jahn wollen weiter zusammenarbeiten und das "Problem" lösen.

Im Juni aber war das Thema Umsiedlung dann wieder ins Stocken geraten. Das Problem: Beim Bayerischen Landessportverband (BLSV) wurden Fördergelder beantragt. Der BLSV forderte aber ein vorrangiges Nutzungsrecht für den Vereinssport, der Jahn und der Landkreis hingegen hatten vereinbart, dass die Schulen im Forchheimer Norden bis 17 Uhr ein Nutzungsrecht bekommen.

Dies war nötig, da der Jahn vom Landkreis Flächen pachten wollte. Durch ein späteres Gespräch zwischen den Vorsitzenden des Jahn und des BLSV sollte das Problem geklärt werden. Der Schulsport und der Vereinssport überschneiden sich zeitlich in der Regel ohnehin nicht.

In einem Zwischenstandsbericht im Dezember im Forchheimer Stadtrat konnte der Jahn allerdings Gutes berichten: Nach wie vor sind drei Fußballplätze und acht Tennisplätze geplant. Doch die finanzielle Lage der Spvgg Jahn Forchheim ist nach wie vor nicht rosig. Die Geschichte geht also im kommenden Jahr weiter. jen