Rödental
Jugendorchester

Dirigent fordert kontinuierliche Probenarbeit

Auf einem guten Weg befindet sich das Jugendorchester Rödental. Nicht nur, dass der Vorstand des Vereins nach den Neuwahlen kaum Veränderungen erfahren hat,...
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Bei den Ehrungen (von links): Ann-Cathrin Weiß, Christine Weiß, Martina Knoch, Kreisvorsitzender Ronald Friedrich, Anette Weidinger, Detlef Stocke, Frank Steinert, Sebastian Bauer, Bürgermeister Marco Steiner, Dirigent Tim Eller, Marco Jacob und Ines Brune Foto: Martin Rebhan
Bei den Ehrungen (von links): Ann-Cathrin Weiß, Christine Weiß, Martina Knoch, Kreisvorsitzender Ronald Friedrich, Anette Weidinger, Detlef Stocke, Frank Steinert, Sebastian Bauer, Bürgermeister Marco Steiner, Dirigent Tim Eller, Marco Jacob und Ines Brune Foto: Martin Rebhan
Auf einem guten Weg befindet sich das Jugendorchester Rödental. Nicht nur, dass der Vorstand des Vereins nach den Neuwahlen kaum Veränderungen erfahren hat, auch musikalisch wurden die Weichen in eine aussichtsreiche Zukunft gestellt. Der personifizierte "Weichensteller" ist hierbei Dirigent Tim Eller. Und was der Vollblutmusiker anlässlich der Hauptversammlung von sich gab, ließ manchen aktiven wie auch passiven Vereinsangehörigen aufhorchen.
Rückblickend auf die bisherigen Auftritte meinte Eller, dass durchaus noch "Luft nach oben" besteht. Den Aktiven führte er vor Augen, dass sie bei den Proben zum Weihnachtskonzert eine bessere Leistung boten als beim Auftritt selbst. "Wir müssen dahin kommen, eine Top-Leistung auf Knopfdruck abzurufen." Den Schlüssel hierfür sieht er in einer kontinuierlichen Probenarbeit. "Noten von einem Blatt abspielen, dass kann jeder von euch", betonte Eller und ergänzte: "Wir spielen nicht nur Töne und Rhythmus." Er verdeutlichte, dass Musikstücke interpretiert werden müssen. "Und diese Interpretation übernimmt der Mensch, der vor euch rumfuchtelt", verdeutlichte Eller.
An die Aktiven appellierte er bei Auftritten zu zeigen, dass man mit Spaß bei der Sache ist. "Wie soll sonst der Funke auf das Publikum überspringen?", fragte der Dirigent. Eller zufolge wird es für das Orchester höchste Zeit, sich nach über zehn Jahren wieder einer professionellen Jury zu stellen, einfach um zu sehen, wo man steht. "Es geht hier nicht darum, sich mit anderen Kapellen zu messen", betonte Eller. Deutlich machte er aber, dass der Klangköper in der Verfassung sein muss, auf den Punkt genau eine sehr gute Leistung abzurufen.
Keinen Hehl machte der Dirigent daraus, dass er zukünftig darauf Wert legen wird, dass die Musiker vermehrt an den Lehrgängen für die Leistungsabzeichen teilnehmen werden. Als realistisches Ziel sieht er nach eigenen Worten, dass das Jugendorchester in fünf Jahren solide in der Mittelstufe mit Blick auf die Oberstufe spielen kann.
Die Aktivitäten der Musiker ließ die stellvertretende Vorsitzende Christine Weiß Revue passieren. Die Zahl der Aktiven bezifferte sie auf 49, davon 25 unter 17 Jahre. Insgesamt zählt das Orchester 192 Mitglieder.
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