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Viereth-Trunstadt

Dieses Mal einfach

Regina Wohlpart muss als Kandidatin in der Gemeinde Viereth-Trunstadt keinen Konkurrenten fürchten. Doch auf die 16 Gemeinderatsplätze wollen insgesamt 64 Bewerber auf vier Listen.
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Foto: Matthias Hoch
Foto: Matthias Hoch
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2014 hatte es Regina Wohlpart nicht leicht, das Rathaus zu erobern und die Nachfolge Edwin Mahrs anzutreten. Denn mit CSU-Urgestein Horst Dippold hatte ein hochkarätiger Konkurrent das gleiche Ansinnen. Und doch konnte sich die Kandidatin der Bürgerschaft mit 58,70 Prozent klar durchsetzen. Dieses Mal ist sie ohne Konkurrenz. Um die 16 Sitze im Gemeinderat bemühen sich (wieder auf vier Listen) 64 Kandidaten, davon 13 Frauen.

Die 53-jährige, verheiratete Sparkassenfachwirtin ist seit 2002 Gemeinderätin. Nelson Mandela nennt sie als politisches Vorbild, Reisen, Lesen und Gartenarbeit als Hobbys. Was motiviert Sie, sich politisch zu engagieren? Regina Wohlpart: Das Leben auf dem Land aktiv mit den Menschen vor Ort zu gestalten. Und: Ich möchte der Gesellschaft etwas zurückgeben, was mir in jungen Jahren ermöglicht wurde. Was hat sie im vergangenen im Bezug auf Ihre Gemeinde am meisten geärgert und warum? Dass wir beim Ausbau der Ortsdurchfahrt in Viereth das Breitbandnetz eigenwirtschaftlich ohne Förderung finanzieren mussten. Was war Ihr größtes politisches Erfolgserlebnis in den letzten sechs Jahren? Das außergewöhnliche Engagement der Bürger bei der Ortsentwicklung; Erwerb und Sanierung des Hollandhauses mit Neuerrichtung eines Dorfplatzes; die Sanierung der historischen Kelleranlagen. Bei welchen drei Projekten sehen Sie am meisten Handlungsbedarf in Ihrer Gemeinde? Die Errichtung einer Seniorenanlage in Viereth; die Umgestaltung des Pfarrzentrums in Trunstadt in ein Haus für alle Generationen mit barrierefreiem Raum; die künftige Verwertung des Klärschlammes. Warum sind Sie die richtige Bürgermeisterin für Ihre Gemeinde? Ich bin Bürgermeisterin für und mit den Menschen, meistens bin ich mittendrin. Visionen bringe ich gerne ein, das Bürgermeisteramt ist für mich Berufung. an