Seßlach
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Diese Spende der Seßlacher Schüler ist nicht zu übersehen

Mit zwei außergewöhnlichen Hilfsprojekten sind die Schüler der Grund- und Mittelschule Seßlach anlässlich ihrer Weihnachtsandacht in Erscheinung getreten. Sie unterstützen die Spendenaktionen "Rucksäc...
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Die Schüler der Seßlacher Grund- und Mittelschule mit den auffälligen lila Rucksäcken, die tansanische Erstklässler als Spende bekommen sollen.  Foto: Hans Haberzettl
Die Schüler der Seßlacher Grund- und Mittelschule mit den auffälligen lila Rucksäcken, die tansanische Erstklässler als Spende bekommen sollen. Foto: Hans Haberzettl

Mit zwei außergewöhnlichen Hilfsprojekten sind die Schüler der Grund- und Mittelschule Seßlach anlässlich ihrer Weihnachtsandacht in Erscheinung getreten. Sie unterstützen die Spendenaktionen "Rucksäcke für Tansania" und "Stifte machen Mädchen stark".

"Unsere Kids haben im Laufe dieses Schuljahres fleißig Geld für Tansania gesammelt. Der Erlös betrug 1044 Euro. Davon haben wir 58 Rucksäcke, die dort anstelle von Schulranzen benutzt werden, inklusive Erstausstattung angeschafft", betonte Rektor Wolfgang Hoydem. Die Rucksäcke wurden an Pfarrer Andreas Neeb von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Gemünda überreicht. Über das Dekanat Michelau sollen die Schulrucksäcke dem Partnerdekanat Eastern District im afrikanischen Staat Tansania geschickt werden, wo sie Erstklässlern zugute kommen sollen. "Ihr ermöglicht bedürftigen Mädchen und Jungen ein Stück Zukunft. Das verdient Anerkennung", sagte Neeb. Seßlachs kommissarischer Bürgermeister Wolfgang Pfister stockte die Spende um zwei Rucksäcke auf 60 auf.

Bei der zweiten Initiative wurden über 26 Kilogramm alte und leere Stifte eingesammelt, die von einer Fachfirma recycelt und wieder in Umlauf gebracht werden. Die Summe, die dabei erzielt wurde, fließt ebenfalls in einen karitativen Zweck. "Durch das Recycling fördert unsere Schule das Team von Lehrern und Psychologen, das in einem Flüchtlingscamp im Libanon für 200 aus ihrer Heimat geflohene syrische Mädchen Unterricht ermöglicht. Es versorgt sie mit Schulmaterial und öffnet so eine Tür für eine bessere Zukunft", verdeutlichte Lehrerin Stefanie Preißler, die sich zusammen mit ihrer Kollegin Maike Auer dafür verantwortlich zeichnet. hh

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