Effeltrich

Dienst an den Kinder

Bürgermeisterin Kathrin Heimann hat der seit 40 Jahren im Kindergarten Effeltrich tätigen Erzieherin Rosemarie Zimmermann aus Anlass ihres Dienstjubiläums e...
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Bürgermeisterin Kathrin Heimann (r.) ehrt Erzieherin Rosemarie Zimmermann.  Foto: Dagmar Niemann
Bürgermeisterin Kathrin Heimann (r.) ehrt Erzieherin Rosemarie Zimmermann. Foto: Dagmar Niemann
Bürgermeisterin Kathrin Heimann hat der seit 40 Jahren im Kindergarten Effeltrich tätigen Erzieherin Rosemarie Zimmermann aus Anlass ihres Dienstjubiläums einen großen Blumenstrauß überreicht.
Die Jubilarin ist in Effeltrich aufgewachsen. Ihr Vater, ein Nebenerwerbslandwirt, wollte nicht nur den Söhnen, sondern auch der Tochter eine gute Ausbildung zukommen lassen. Nach ihrem Realschulabschluss in einem Internat der Englischen Fräulein im Allgäu hat Rosemarie die Fachakademie für Sozialpädagogik in Bamberg besucht.


Das Ich und das Wir

Das Vorpraktikum und das Berufspraktikum absolvierte sie bereits im Effeltricher Kindergarten, so dass sie hier eigentlich schon seit 1975 tätig ist. "Seitdem hat sich die Gesellschaft stark verändert, und auch die Erziehungsmaßstäbe sind ganz anders geworden", sagt Rosemarie Zimmermann.
"Heutzutage wachsen die Kinder freier auf als früher. Zu Hause sind sie meist kleine Prinzen oder Prinzessinnen. Sie können das ICH, das WIR müssen sie erst lernen." Das geschieht im Effeltricher Kindergarten zum Beispiel beim gemeinsamen Frühstück. Dies geschieht aber auch in Situationen, in denen die für alle geltenden Regeln wieder mal erklärt werden.
Denn nur wenn Regeln eingehalten werden, kann das Zusammenleben in einer Gemeinschaft von rund 70 Kindern mehr oder weniger reibungslos funktionieren. Einerseits sollen die Kinder Selbstbewusstsein entwickeln und lernen, sich durchzusetzen. Andererseits sollen sie aber auch erkennen, dass es Grenzen gibt, die sie nicht überschreiten dürfen, dass es Wünsche gibt, die nicht sofort in Erfüllung gehen, und Bedürfnisse, die nicht sofort befriedigt werden können. Zu beobachten, wie die Kinder Fortschritte machen, wie sie sich weiterentwickeln und in die Gemeinschaft hineinwachsen, das ist für Rosemarie Zimmerman das Schönste, weshalb sie auch noch eine ganze Zeitlang weiterarbeiten wird.
Dagmar Niemann
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