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Haßfurt
Coronavirus

Die Zahl der Infizierten im Landkreis Haßberge steigt auf 87 Personen

Das Gesundheitsamt Haßberge bestätigt weitere auf das Coronavirus positiv getestete Personen (Stand am Sonntag, 5. April, 11.30 Uhr). Damit erhöht sich die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis Haßberge ...
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Das Gesundheitsamt Haßberge bestätigt weitere auf das Coronavirus positiv getestete Personen (Stand am Sonntag, 5. April, 11.30 Uhr). Damit erhöht sich die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis Haßberge auf insgesamt 87, wie das Landratsamt gestern mitteilte. Als gesund entlassen wurden mittlerweile 21 Bürger. Demnach sind aktuell im Landkreis 66 Patienten an Corona erkrankt. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit 160 Bürger.

Das Bürgertelefon ist weiterhin unter Ruf 09521/27600 zu erreichen: Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 8 bis 14 Uhr. Ausnahmen sind der Karfreitag, 10. April, und der Ostersonntag, 12. April: an diesen beiden Feiertagen ist das Bürgertelefon ausnahmsweise nicht besetzt. Am Samstag, 11. April, wie auch Ostermontag, 13. April, ist das Bürgertelefon von 9 bis 14 Uhr besetzt.

Das Landratsamt bittet um Verständnis, dass die Mitarbeiter zu medizinischen Fragen am Bürgertelefon keine Auskunft geben können. Wenn allgemeine Fragen zum Coronavirus bestehen, sollen sich Interessierte an die Corona-Hotline des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit wenden, Telefonnummer 09131/68085101.

Wer grippeähnliche Symptome hat und meint, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, sollte den Hausarzt telefonisch kontaktieren. Sofern der Hausarzt den Patienten als begründeten Verdachtsfall einstuft, meldet dieser die Daten an das Landratsamt weiter. Die Betroffenen erhalten dann einen Termin für einen Abstrich.

Aktuelle Informationen über die Lage im Landkreis gibt es im Internet unter www.hassberge.de. Dort ist eine FAQ-Liste mit häufig gestellten Fragen zu finden.

Pflegepool

Das Landratsamt Haßberge weist auf die Internetplattform "Pflegepool" hin, die die Vereinigung der Pflegenden in Bayern (VdPB) in Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) freigeschaltet hat. Unter https://www.vdpb-bayern.de/pflegepool-fuer-bayern/ können sich Personen mit einer Ausbildung oder Erfahrung im pflegerischen Beruf, Medizintechnische Radiologieassistenten (MTRA), Medizintechnische Laboratoriumsassistenten (MTLA), Operationstechnische Assistenten (OTA), Anästhesietechnische Assistenten (ATA), Medizinische Fachangestellte (MFA), Notfallsanitäter, Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) sowie Hebammen, die derzeit nicht aktiv in ihrem Beruf tätig sind, freiwillig melden. Bis jetzt haben sich bereits knapp 2500 Freiwillige gemeldet und täglich kommen mehr hinzu. Des Weitern ist geplant, weitere Berufsgruppen in den "Pflegepool" aufzunehmen.

Die Freiwilligen, die sich im Pflegepool registriert haben, werden für den Zeitraum, in dem ein Katastrophenfall auf der Grundlage des Gesetzes als freiwillige projektbezogene Mitglieder des BRK eingesetzt. Sie erhalten so Freistellungs- sowie Lohn- und Verdienstfortzahlungsansprüche. Die Freiwilligen werden während ihres Einsatzes von der Arbeitsleistung für ihren Arbeitgeber freigestellt und erhalten ihr Arbeitsentgelt fortgezahlt. Selbstständige Freiwillige erhalten Ersatz für ihren Verdienstausfall.

Das Landratsamt weist noch darauf hin, dass Anträge auf Soforthilfe nur noch online https://soforthilfe-corona.bayern/ gestellt werden können. Bei dieser Online-Variante wurde gleich eine "Weiche" zum Bundes- sowie zum Landesförderprogramm eingebaut, die sich aus der Beschäftigtenzahl des Unternehmens ergibt (bis zu zehn Mitarbeiter = Bundesförderung, mehr als zehn Mitarbeiter = Landesförderung). Einige Unternehmen haben schon zu Beginn der Coronakrise die Soforthilfe per E-Mail bei der Regierung von Unterfranken in Würzburg für das Bayerische Förderprogramm beantragt. Immer häufiger taucht deshalb die Frage auf, wie auch die Bundesfördermittel beantragt werden können. Dies erfolgt ebenfalls über den Online-Antrag unter der Adresse https://soforthilfe-corona.bayern/    Die Bundesagentur für Arbeit warnt laut Landratsamt alle Arbeitgeber und Unternehmen vor unseriösen Mails, die unter der Mailadresse kurzarbeitergeld@arbeitsagentur-service.de versandt werden. In der Mail wird der Arbeitgeber unter anderem dazu aufgefordert, konkrete Angaben zur Person, zum Unternehmen und zu den Beschäftigten zu machen, um das Kurzarbeitergeld zu erhalten. Vom Absender ist keine Telefonnummer für Rückfragen angegeben. Das Landratsamt unterstreicht: "Arbeitgeber sollen auf keinen Fall auf die Mail antworten, sondern sie umgehend löschen. Die Bundesagentur Arbeit ist nicht Absender dieser Mail, sie fordert Arbeitgeber auch nicht per E-Mail auf, Kurzarbeitergeld zu beantragen." red