Aschbach
Ehejubiläum

Die Wendels sind auch im Altenheim gemeinsam glücklich

Der "Bräutigam" kam mit einer Nelke im Knopfloch und einem Strauß rosafarbener Nelken. Fast wie bei der Hochzeit vor 60 Jahren, als sich Paul und Martha Wendel, geborene Klein, in der Aschbacher Laure...
Artikel drucken Artikel einbetten
Zur diamantenen Hochzeit gab es rosafarbene Nelken. Foto: Evi Seeger
Zur diamantenen Hochzeit gab es rosafarbene Nelken. Foto: Evi Seeger

Der "Bräutigam" kam mit einer Nelke im Knopfloch und einem Strauß rosafarbener Nelken. Fast wie bei der Hochzeit vor 60 Jahren, als sich Paul und Martha Wendel, geborene Klein, in der Aschbacher Laurentius-Kirche das Ja-Wort gaben. Die diamantene Hochzeit fand allerdings im Aschbacher Altenheim Hephata statt. Richtig festlich mit einem Gottesdienst, dem Pfarrer Johannes Kestler vorstand. Musikalisch gestaltet wurde die Feier vom Kirchenchor Aschbach-Hohn, dem die Eheleute mehr als 30 Jahre angehörten.

Die gebürtige Aschbacherin Martha und ihr im Nachbarort Wasserberndorf geborener Ehemann Paul hatten sich einst im Zug Richtung Bamberg kennengelernt. Schon bald nach ihrer Heirat bauten sie in Aschbach ein Haus. Vier Kinder bekräftigten den Bund fürs Leben. Bis heute ist die Familie um sieben Enkelkinder und ein Urenkelkind gewachsen. Vielfältig waren die beruflichen Stationen der Eheleute: Als junger Mann hatte Paul Wendel in der Werkstatt seines Vaters in Wasserberndorf zunächst das Wagnerhandwerk erlernt. Später sattelte er in Rothenburg auf den Beruf des Polsterers um. Zuletzt war er Fahrer beim Aschbacher Busunternehmen Durmann. Paul Wendel fuhr die bei der Firma Quelle beschäftigten Pendler nach Fürth und brachte sie am Abend wieder zurück in den Steigerwald. Die Zeit dazwischen nutzte er als Mitarbeiter in der Poststelle des Quelle-Unternehmens.

In Aschbach geblieben

Martha Wendel hatte in Bamberg den Beruf der Weißnäherin erlernt. Zuletzt war sie beim örtlichen Betten-Unternehmen Frankenstolz beschäftigt. Im Altenheim leben die Eheleute seit fast einem Jahr. Nach einer Krankheit, die den heute 83-jährigen Paul Wendel in den Rollstuhl zwang, waren die Eheleute auf Hilfe angewiesen. Da ihre Kinder nicht in der Nähe leben, war das Heim für sie eine gute Alternative, um im Heimatort bleiben zu können. See

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren