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Die Wehren sind für den Ernstfall gewappnet

Ein "Wohnhausbrand" stand im Mittelpunkt einer Übung der Feuerwehren von Altenkunstadt. Damit wurde am vergangenen Dienstag die diesjährige Feuerwehraktionswoche im Gemeindebereich eingeleitet. Das Üb...
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Von den Mitgliedern des Atemschutzes konnte die vermisste Person schnell aus dem brennenden Gebäude befreit werden. Foto: Dieter Radziej
Von den Mitgliedern des Atemschutzes konnte die vermisste Person schnell aus dem brennenden Gebäude befreit werden. Foto: Dieter Radziej

Ein "Wohnhausbrand" stand im Mittelpunkt einer Übung der Feuerwehren von Altenkunstadt. Damit wurde am vergangenen Dienstag die diesjährige Feuerwehraktionswoche im Gemeindebereich eingeleitet.

Das Übungsszenario: Die Integrierte Leitstelle meldet den Brand eines Wohnhauses "Am Dorfweiher" von Prügel. Unmittelbar nach der Alarmierung nahm die Ortswehr von Prügel die Brandbekämpfung auf. Die Stützpunktwehr von Altenkunstadt und die Ortswehr von Baiersdorf kamen hinzu.

Schwieriger Einsatz

Starke Rauchentwicklung ließ schon aus der Entfernung den Ernstfall erkennen. Unklar war, ob sich in dem Gebäude auch Personen befinden. Mitglieder des Atemschutzes, ausgestattet mit einer Wärmebildkamera, arbeiteten sich in die Innenräume vor. Tatsächlich konnte eine Person aufgefunden und gerettet werden. Währenddessen löschten die Einsatzkräfte die Flammen unter der Einsatzleitung von Bernd Engelhard.

Der Kommandant der Stützpunktwehr von Altenkunstadt Marco Weidner zog anschließend eine kurze Bilanz und dankte allen Aktiven, die teilgenommen hatten. Beteiligt waren die Stützpunktwehr Altenkunstadt mit zwei Großfahrzeugen und die Ortswehren, die beide ihre Tragkraftspritzen in Stellung gebracht hatten. Weidner dankte auch Einsatzleiter Bernd Engelhard von der Wehr in Prügel, der seinerseits für alle anerkennende Worte fand, die sich für die Übung zur Verfügung gestellt und ihre Freizeit geopfert hatten.

Von einem gelungenen Einsatz sprach Zweiter Bürgermeister Georg Deuerling (FW) und dankte den Beteiligten im Namen der Gemeinde. Seitens der Kreisbrandinspektion Lichtenfels würdigte Kreisbrandinspektor Ottmar Jahn das Engagement aller. Sein Wunsch: dass es im neuen Feuerwehrjahr möglichst wenige Ernstfälle geben möge. Er würdigte die Bereitstellung der Gerätschaften und Fahrzeug durch den Landkreis Lichtenfels und die Gemeinde Altenkunstadt. Seine Hoffnung: dass weiterhin auch viele Kinder und Jugendliche den Weg zu den Feuerwehren finden. dr

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