Rattelsdorf

Die Vorfreude ist riesig

Das medizinische Versorgungszentrum bei Rattelsdorf nimmt Gestalt an. Einzugstermin ist der 1. April 2019.
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Zimmer- und Dachdeckermeister Matthias Steck beim Richtspruch  Foto: Renate Neubecker
Zimmer- und Dachdeckermeister Matthias Steck beim Richtspruch Foto: Renate Neubecker
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"Mit Fleiß von Morgen bis zur Nacht ward unser schönes Werk vollbracht", so der Richtspruch von Zimmer- und Dachdeckermeister Matthias Steck beim Richtfest für das medizinische Versorgungszentrum bei Rattelsdorf. Dass die Bauarbeiten sehr zügig durchgeführt wurden, unterstrich Georg Neuberger, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Gewobau Bamberg.
Nach dem Spatenstich am 19. Dezember 2017 wurde witterungsbedingt mit den Bauarbeiten begonnen, die zügig von der Baufirma Hübner und Rattel ausgeführt wurden. Als Einzugstermin ist der 1. April 2019 vorgesehen. Auf einem 4800 Quadratmeter großen Grundstück zwischen Rattelsdorf und Ebing ist ein erdgeschossiges Gebäude mit rund 900 Quadratmetern Gesamtnutzfläche gebaut worden. Hier bedankte sich Georg Neuberger bei Siegfried Pfeufer, dem Verkäufer des Grundstücks. 600 Quadratmeter sind für die ärztliche Gemeinschaftspraxis vorgesehen. 200 Quadratmeter Fläche bekommt die Apotheke. Auf dem kleinsten Anteil mit 15 Quadratmetern steht zukünftig ein Service-Point der VR-Bank. Für eine spätere Erweiterung ist schon ein Aufzugsschacht vorhanden.
Freuen können sich Patienten, Kunden und Mieter des neuen Gebäudes, für sie gibt es 60 Parkplätze und 20 Fahrradabstellplätze. Die Gesamtkosten des Projektes sind mit rund drei Millionen Euro veranschlagt. "Mit diesem Projekt hat Rattelsdorf alles richtig gemacht", lobte Landrat Johann Kalb (CSU). Mit der Gemeinschaftspraxis werde das Problem der ärztlichen Versorgung für die Zukunft gelöst. Die Zeit der Einzelpraxen sei vorbei, stellte Kalb fest. Der Landrat hatte schon beim Spatenstich eine Ladesäule für Elektroautos und E-Bikes zugesichert.


Wichtige Infrastrukturmaßnahme

Bürgermeister Bruno Kellner (VU) bezeichnete den Bau als wichtigstes Infrastrukturprojekt sei Langem. Durch dieses Bauvorhaben entspanne sich dann auch die teilweise gefährliche Parkplatzsituation in der Ebinger Straße, so Kellner. Als ein gutes Zeichen werteten Landrat Kalb, Neuberger und Kellner übereinstimmend, dass die Ärzte sich wegen eines übervollen Wartezimmers entschuldigt hatten. Das bestätige die Nachfrage bei der ärztlichen Versorgung, hieß es. Bei einem Rundgang durch das neue Gebäude nutzten die Gäste die Gelegenheit, vom Dach in die Landschaft zu blicken und genossen die Rundumsicht auf Veitsberg und Altenburg.
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