Kipfendorf
Wachstum

Die Stadt Rödental erschließt die Schwarze Leite in Eigenregie

Lange schon hatte die Stadt Rödental die Schwarze Leite in Kipfendorf als Baugebiet im Blick. "Es fand sich nur kein Investor, der das Gebiet hätte erschließen wollen", sagte Bürgermeister Marco Stein...
Artikel drucken Artikel einbetten
Es geht los. Die Schwarze Leite bei Kipfendorf wird als Baugebiet erschlossen. Foto: Rainer Lutz
Es geht los. Die Schwarze Leite bei Kipfendorf wird als Baugebiet erschlossen. Foto: Rainer Lutz

Lange schon hatte die Stadt Rödental die Schwarze Leite in Kipfendorf als Baugebiet im Blick. "Es fand sich nur kein Investor, der das Gebiet hätte erschließen wollen", sagte Bürgermeister Marco Steiner (FW) am Dienstag. Die Gelegenheit dazu bot der erste Spatenstich für das Baugebiet Schwarze Leite. Die Stadt erschließt das Gelände jetzt selbst.

Nach den guten Erfahrungen mit der Erschließung des Baugebiets Kellerweg in Oberwohlsbach, so Marco Steiner, habe man sich dazu entschlossen. Ein Teil der Grundstücke befand sich ohnehin im Besitz der Stadt. "Wenn wir die Kosten für die Erschließung auf uns nehmen, hoffen wir natürlich auch, dass die Bauplätze möglichst rasch weggehen", sagte der Bürgermeister. Doch da sind seine Sorgen sicher unbegründet. "Es sind bereits alle Bauplätze reserviert, sogar mehrmals", sagt Bauamtsleiter Günter Benning. Eine Reservierung steht nicht ewig. "Wenn jemand Interesse bekundet, muss er sich auch irgendwann entscheiden", stellt Marco Steiner fest. Wer zu lange zögert, muss damit rechnen, dass dann der nächste Interessent zum Zug kommt.

An Stelle eines früher gedachten Wendehammers wird die Schwarze Leite nun an die Angerstraße angebunden. Dadurch soll die An- und Abfahrt zu den rund 800 Quadratmeter großen Baugrundstücken komfortabler möglich sein. Neben den üblichen Ver- und Entsorgungsleitungen sowie Anschlüssen für schnelles Internet wird hier auch eine Gasleitung eingebaut, wie vom Planungsbüro Göhring zu erfahren war. Die Bauarbeiten sollen im kommenden Frühjahr fertig werden. "Wenn alles läuft wie geplant, dann ist es realistisch, dass nächstes Jahr schon die ersten Häuser hier errichtet werden", ist Marco Steiner überzeugt. Dass die neu ausgewiesenen Baugebiete so schnell von Bauwilligen ausgebucht werden, bestärkt die Stadt darin, auch weiterhin nach Möglichkeiten zu suchen, um Häuslebauern den Umzug nach Rödental zu ermöglichen.

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren