Haßfurt
Modellprojekt

Die Stadt Haßfurt darf auf hohe Förderungen für die weitere Digitalisierung hoffen

Die Stadt Haßfurt hat es als eines der bundesweit insgesamt 13 Modellprojekte im Bereich Kleinstädte in das Förderprogramm "Smart Cities" geschafft. Das hat die SPD-Bundestagsabgeordnete Sabine Dittma...
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Die Stadt Haßfurt hat es als eines der bundesweit insgesamt 13 Modellprojekte im Bereich Kleinstädte in das Förderprogramm "Smart Cities" geschafft. Das hat die SPD-Bundestagsabgeordnete Sabine Dittmar (Maßbach) aus dem Bundesinnenministerin erfahren. Sie und die CSU-Staatsministerin Dorothee Bär (Ebelsbach) gaben diese Information am gestrigen Mittwoch weiter.

Die Stadt Haßfurt wurde beim Wettbewerb des Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat neben zwölf weiteren Städten für das Modellprojekt "Smart Cities" ausgewählt. Auf die Ausschreibung hatten sich rund 100 Städte, Kreise und Gemeinden aus ganz Deutschland beworben.

Der Begriff "Smart Cities" steht für die Entwicklung und Nutzung digitaler Technologien auf kommunaler Ebene und die Bundesregierung möchte diese Entwicklung begleiten. Deshalb fördert das zuständige Bundesministerium des Inneren mit der "Smart Cities"-Ausschreibung zukunftsfähige Modellprojekte mit rund 170 Millionen Euro im Jahr 2019. Nach Auffassung der Jury bieten in dieser ersten Modellprojektstaffel die ausgewählten Projekte in der Gesamtschau das größte Potenzial, dass möglichst viele Kommunen in Deutschland von den Erfahrungen und Erkenntnissen der Modellprojekte "Smart Cities" profitieren. Die Projekte sollen miteinander und beispielhaft erproben, wie die Digitalisierung in den Kommunen im Sinne einer integrierten Stadtentwicklung nachhaltig und intelligent gestaltet werden kann. Der Wissenstransfer in die Breite, also zwischen den Modellprojekten und den nicht unmittelbar geförderten Städten, aber auch mit nationalen wie internationalen Experten ist deshalb die wesentliche Zielstellung der Förderung von Modellprojekten.

Ziel des Modellprojektes ist es, sektorübergreifende digitale Strategien für das Stadtleben der Zukunft zu entwickeln und zu erproben. Insgesamt sollen in den nächsten Jahren noch drei Staffeln und damit rund 50 Modellprojekte mit insgesamt rund 750 Millionen Euro gefördert werden.

"Ich habe die Bewerbung der Stadt Haßfurt von Anfang an unterstützt und mich beim Bundesinnenminister dafür stark gemacht. Daher freue ich mich sehr, dass Haßfurt für das Modellprojekt ,Smart Cities' ausgewählt wurde und sich somit mit zwölf weiteren gegen rund hundert Städte, Kreise und Gemeinden aus ganz Deutschland behaupten konnte", sagte Staatsministerin Dorothee Bär. "Für die Chancen und Herausforderungen, die sich aus der Digitalisierung ergeben, brauchen wir zukunftsfähige Konzepte, auch im Bereich der Stadtentwicklung. Genau hier setzen die Modellprojekte ,Smart Cities' an."

"Ich freue mich sehr, dass Haßfurt zu den geförderten Kommunen gehört", erklärt Sabine Dittmar. Dass die Kreisstadt des Landkreises Haßberge eines der Modellprojekte für "Smart Cities" (im Bereich der Kleinstädte) geworden ist, sieht sie gleichermaßen als "Ehre und Herausforderung". "Das ist eine große Aufgabe, an die die Verantwortlichen sicher gewissenhaft und mit viel Elan herangehen werden", erklärt sie. red

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