Laden...
Forchheim
forchheim.inFranken.de  Der Männerkreis wird sich christlichen Tugenden auch im Jahr 2020 verpflichtet fühlen.

Die Spendenbereitschaft ist groß

In einem Gottesdienst gedachte der Männerkreis Don Bosco Forchheim seiner verstorbenen Mitglieder Konrad Hofmann und Albert Leppert. Beide bezeichnete Pfarrer Heinz Weierstrass als großartige Persönli...
Artikel drucken Artikel einbetten
Arnold Gruber, Pfarrer Heinz Weierstrass und Vorsitzender Eduard Nöth gaben bei der Adventsfeier bekannt, dass der Männerkreis Don Bosco heuer 3500 Euro vor allem an soziale Projekte spendet. Foto: privat
Arnold Gruber, Pfarrer Heinz Weierstrass und Vorsitzender Eduard Nöth gaben bei der Adventsfeier bekannt, dass der Männerkreis Don Bosco heuer 3500 Euro vor allem an soziale Projekte spendet. Foto: privat

In einem Gottesdienst gedachte der Männerkreis Don Bosco Forchheim seiner verstorbenen Mitglieder Konrad Hofmann und Albert Leppert. Beide bezeichnete Pfarrer Heinz Weierstrass als großartige Persönlichkeiten, die das Gesicht des Männerkreises maßgeblich geprägt haben. Bei der anschließenden adventlichen Feier im Don-Bosco-Stüberl ging es besinnlich bis heiter zu.

Vorsitzender Eduard Nöth erinnerte im Jahresrückblick an zahlreiche gelungene Veranstaltungen und Vortragsabende, die von der Lebendigkeit der Gemeinschaft zeugten. Nöth dankte den Salesianern Don Boscos für ihren unermüdlichen seelsorgerischen Dienst im bisherigen Pfarrverbund Forchheim/Ost, aber auch für die 48 Jahre, in denen der Orden das Jugendwohnheim Don Bosco in Forchheim betrieb und sich dabei um die Zukunft junger Menschen bemühte.

Mit seinem Stellvertreter Arnold Gruber übergab Eduard Nöth Spenden in Höhe von insgesamt 3500 Euro, die in diesem Jahr vorwiegend in soziale Projekte gehen. Hiervon erhält die Aktion "Weihnachten für alle" in Forchheim 200 Euro, je 500 Euro gehen an das Deutsche Aussätzigenhilfswerk, das Kinderkrankenhaus in Bethlehem und die Missionsbrüder des Heiligen Franziskus in Bug bei Bamberg.

Weitere 1000 Euro spendet der Männerkreis an das Werk "Don Bosco Mondo", die Entwicklungsorganisation der Salesianer für benachteiligte Jugendliche in aller Welt und an die Don Bosco Schwestern. Der Männerkreis übernahm auch die Kosten für die gelungene Restaurierung der Bilder in der Marter vor der Dreifaltigkeitskapelle an der Bergstraße, die einst Wilfried Winter schuf. Ein Mitglied des Männerkreises übergab dem Vorsitzenden eine Spende über 1000 Euro, die an die Stiftung von Pater Brandl für benachteiligte Jugendliche ging. Allein der großen Spendenbereitschaft der Mitglieder sei es zu verdanken, dass alljährlich soziale und kirchliche Projekte unterstützt werden können, betonte der Vorsitzende.

Eine lebendige Gemeinde

Pfarrer Weierstrass sprach in seinem Grußwort davon, dass der Advent eine Einladung an uns alle sei, aufzubrechen auf den Weg zu Christus. Er sei mit uns, gerade auch in den Zeiten der Veränderungen, wie man sie in der Kirche gegenwärtig erlebe. Weierstrass dankte dem Männerkreis für die Mitarbeit in der Pfarrei. Er trage mit seinem vielfältigen Angebot zu einer lebendigen Gemeinde bei.

Eduard Nöth stellte hernach noch das Programm für 2020 vor, das Gesprächsabende, Vorträge sowie eine Fahrt zum Kloster Speinshart vorsieht. Arnold Gruber wagte in einem Beitrag mit kritischen und heiteren Worten einen Blick auf die Advents- und Weihnachtsbräuche, wie sie angesichts der derzeitigen Klima-Debatten im Jahre 2030 aussehen könnten.

Eduard Nöth bat die Anwesenden abschließend darum, für den Männerkreis zu werben, der inzwischen auch viele weibliche Mitglieder unter sich weiß. Er ermunterte alle Mitglieder, sich auch im kommenden Jahr in die Arbeit einzubringen und das Veranstaltungsangebot anzunehmen. Solidarität und Gemeinschaft zu üben, seien urchristliche Tugenden, denen sich der Männerkreis auch im Jahre 2020 verpflichtet fühle. red