Ludwigschorgast
nominierung

Die SPD Ludwigschorgast präsentiert eine "ausgewogene Liste"

Tobias Braunersreuther weiß, wie wichtig ehrenamtliche Arbeit für eine Kommune ist. Seit 41 Jahren sitzt er im Gemeinderat. Und der 73-Jährige will es noch einmal wissen. Bei der Nominierungsversammlu...
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Tobias Braunersreuther weiß, wie wichtig ehrenamtliche Arbeit für eine Kommune ist. Seit 41 Jahren sitzt er im Gemeinderat. Und der 73-Jährige will es noch einmal wissen. Bei der Nominierungsversammlung der SPD Ludwigschorgast im Gasthof Schicker erhielt der Ortsvereinsvorsitzende als Listenführer für die Gemeinderatswahl 2020 das volle Vertrauen der Mitglieder. Auch sonst wurde die vorgeschlagene Reihung der Kandidatinnen und Kandidaten ohne Gegenstimme angenommen.

Auf den Plätzen zwei und drei treten mit Monika Obermeyer und Klaus-Peter Kugler zwei weitere "Zugpferde" und amtierende Gemeinderäte an. Ihr Kollege Jürgen Beyer rangiert zugunsten neuer Namen weiter hinten.

"Wir sehen uns gut aufgestellt. Die Liste ist aus unserer Sicht sehr ausgewogen", sagte Braunersreuther. Zehn Männer und sechs Frauen seien vertreten, darunter unterschiedliche Alters- und Berufsgruppen vom Azubi bis zur Krankenschwester. "Der jüngste auf der Liste ist 20 Jahre alt, der älteste 73." Auch Bewerbern ohne Parteibuch wolle man die Chance geben, in den Gemeinderat gewählt zu werden. "Wir sehen das als Angebot an den Wähler", so Braunersreuther. Ziel sei es, die Stärke der SPD-Fraktion mit derzeit vier von acht Sitzen zu verteidigen. Dies hält der Vorsitzende für realistisch. "Ich denke, dass viele Bürger in Ludwigschorgast unsere engagierte Sacharbeit im Gemeinderat und unser Ziel, immer die beste Entscheidung für die Gemeinde zu treffen, anerkennen. Diesen Stil wollen wir auch beibehalten." Einen eigenen Bürgermeisterkandidaten werde der SPD-Ortsverein seinen Worten zufolge nicht stellen.

Rückblickend strich Braunersreuther mit der Verbesserung des Hochwasserschutzes an der Arnitz, der Attraktivierung des Kinderspielplatzes im "Rothen Bühl" und der Veräußerung des maroden Bahnhofsgebäudes, aus dem der Erwerber ein Schmuckstück gemacht hat, Erfolge der SPD heraus. Mit der Modernisierung der Schule, der Erweiterung der Kita und der Ausweisung eines Baugebietes habe der Gemeinderat wichtige und zukunftsweisende Entscheidungen für eine attraktive Wohngemeinde getroffen. Die Entschärfung der Kreuzung an der B 303, so der Vorsitzende, sei beim Staatlichen Bauamt Bayreuth für 2020 vorgesehen. Damit verbunden wäre gleichzeitig die notwendige Verbreiterung der Bahnhofstraße an der Einmündung in die B 303.

Braunersreuther sagte: "Die SPD-Fraktion will mit einer ehrlichen, verlässlichen und realistischen Politik des wirklich Machbaren die positive Entwicklung der Gemeinde fortsetzen." tb

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