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Maroldsweisach
jahresversammlung

Die SPD in Maroldsweisach geht mit Zuversicht in die Kommunalwahl

Die Kommunalwahl am 15. März stand im Blickpunkt der Jahresversammlung des SPD-Ortsvereins Maroldsweisach. Vorsitzende Susanne Kastner leitete die Veranstaltung im Gasthaus Hartleb, wie der Ortsverein...
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Die Kommunalwahl am 15. März stand im Blickpunkt der Jahresversammlung des SPD-Ortsvereins Maroldsweisach. Vorsitzende Susanne Kastner leitete die Veranstaltung im Gasthaus Hartleb, wie der Ortsverein mitteilte.

Sie wies darauf hin, dass zwei neue Mitglieder gewonnen werden konnten: Georg Ankenbrand aus Altenstein und Christian Raehse aus Birkenfeld. Die Vorsitzende freute sich darüber, weil beide auch auf der Kommunalwahlliste kandidieren.

Ein Hauptpunkt 2019 waren nach ihren Angaben die Vorbereitungen für die Liste zur Kommunalwahl. Das sei jedes Mal ein Kraftakt für alle Verantwortlichen. Aber, so stellte Kastner fest: "Wir haben eine super Liste und was mich besonders freut: Wir haben mit der Liste den Generationenwechsel geschafft."

Nun gelte es im begonnenen neuen Jahr, die Wahlauseinandersetzung ernst zu nehmen und mit Zuversicht und Sachkenntnis die Menschen zu überzeugen. "Das gelingt uns, da bin ich ganz sicher, damit wir im März wieder unseren bewährten Bürgermeister Wolfram Thein und eine gute Mannschaft im Gemeinderat haben."

Die Neuwahlen bestätigten Susanne Kastner einstimmig als Vorsitzende. Stellvertretende Vorsitzende sind Doreen Büschel und Wolfgang Harnauer. Kassier ist Werner Thein, Revisoren Peter Ehrhardt und Marianne Conradi. Als Schriftführerin wurde Birgid Knöchel wiedergewählt. Frauenbeauftragte ist Doris Pressel, Jugendbeauftragter Christian Raehse und Stellvertreter Tobias Ankenbrand. Zu Beisitzern wurden berufen: Georg Ankenbrand, Hanne Bornkessel, Thomas Büchner, Erika Büschel, Erhard Helmreich, Helmut Kastner, Hedwig Renz, Robert Renz, Ria Thein und Willi Thema. Kooptierte Mitglieder sind die Gemeinderäte und Bürgermeister Wolfram Thein.

Der Landratskandidat Wolfgang Brühl (Eltmann) sagte zu seiner Bewerbung um das höchste Amt im Landkreis: Als Landrat kandidiere er, weil es ohne Auswahl keine echte Wahl gebe. Als sein Ziel für den Landkreis Haßberge nannte er die Krankenhausversorgung. Als Notfallsanitäter habe er erlebt, wie die großen Kliniken in Bamberg und Schweinfurt keine Patienten aufnehmen konnten, weil sie wegen Pflegepersonalmangels Pflegebetten abgemeldet hätten. Daher sei es dringend notwendig, im Landkreis die vorhandene Bettenkapazität zu erhalten. Dazu müsse dringend ein entsprechendes Zukunftsmodell entwickelt werden. Der Landkreis-Chef müsse dabei Initiator und Koordinator sein.

Auch für die erneuerbaren Energien gebe es in der Gesellschaft zu wenig Umsetzung. Diese müsse neu belebt werden, um eine ausgeglichene Energieversorgung zu erreichen, sagte Wolfgang Brühl.

Wolfram Thein konnte sich nach sechsjähriger Zusammenarbeit im Kreistag diesen Anliegen voll anschließen. Die Verschuldung des Landkreises werde zur Hälfte durch die Haßberg-Kliniken verursacht, und der Schuldenberg wachse weiter, sagte er. Hier sei Fachwissen gefragt, und es seien dringend neue Köpfe nötig.

Er selber will gerne das Amt des Bürgermeisters fortsetzen und dabei auf Erfahrung setzen. Er zählte einige Erfolge seiner Amtsperiode auf wie den Breitbandausbau, den Abriss der alten Schule in Pfaffendorf, die Nachnutzung von Schloss Ditterswind und die Vermarktung des Hafenpreppacher Schlosses sowie die Dorferneuerung in vielen der 17 Gemeindeteile. Er wolle die Marktgemeinde weiter voranbringen, sagte Thein. red

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