Sonnefeld
Nominierung

Die Sonnefelder CSU will Michael Keilich für weitere sechs Jahre im Rathaus sehen

Michael Keilich (CSU) steht für eine weitere Amtsperiode als Bürgermeister zur Verfügung. Im Rahmen der gut besuchten Nominierungsversammlung des CSU-Ortsverbands Sonnefeld erklärte er am Montagabend ...
Artikel drucken Artikel einbetten
MdL Martin Mittag (l.) und Landrat Sebastian Straubel (r.) freuen sich über die erneute Kandidatur Michael Keilichs (2. v. r.) für das Aufgabenspektrum als Sonnefelder Bürgermeister. Mit im Bild Richard Bäuerlein, Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes. Foto: Klaus Oelzner
MdL Martin Mittag (l.) und Landrat Sebastian Straubel (r.) freuen sich über die erneute Kandidatur Michael Keilichs (2. v. r.) für das Aufgabenspektrum als Sonnefelder Bürgermeister. Mit im Bild Richard Bäuerlein, Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes. Foto: Klaus Oelzner

Michael Keilich (CSU) steht für eine weitere Amtsperiode als Bürgermeister zur Verfügung. Im Rahmen der gut besuchten Nominierungsversammlung des CSU-Ortsverbands Sonnefeld erklärte er am Montagabend im Gasthaus Bauersachs seine Bereitschaft, die Geschicke der Gemeinde für weitere sechs Jahre zu leiten. Unter dem Motto "näher am Menschen" will der 2014 als Nachfolger von Rainer Marr in diese Position gewählte Rathauschef seine inzwischen 17-jährige kommunalpolitische Arbeit fortsetzen. "Mit der einstimmigen Nominierung zum Bürgermeisterkandidaten (vorerst) ohne Konkurrenz und der Benennung der Kandidaten für den Gemeinderat hat der Ortsverband die Signale auf grün gestellt", resümierte Ortsverbandsvorsitzender Richard Bäuerlein zufrieden.

Rückendeckung

Mit Rückendeckung von drei Fraktionen im Gemeinderat seien in den vergangenen Jahren mehrere Großprojekte angepackt worden. Entsprechend wechselnder aktueller Anforderungen, sagte der Bürgermeister, erfuhren Kindergärten in der Stammgemeinde, in Gestungshausen und Hassenberg ebenso wie das Schulwesen für alle Altersstufen, die Schaffung neuer Baugebiete und der Ausbau der Ortsstraßen auch in Ortsteilen sowie die Vereine eine kontinuierliche Förderung. Gegen anfängliche Widerstände (auch in der eigenen Fraktion) habe sich das noch unter Marrs Federführung angeschobene Domänenprojekt inmitten des historischen Ortskerns längst als richtige Entscheidung erwiesen. Immer mit Blick auf gesunde Haushaltsentwicklung, ohne Neuverschuldung und Abbau des angewachsenen Schuldenbergs. Inzwischen befinde sich das in der Bevölkerung heiß diskutierte Mammutprojekt Sicherung der Wasserversorgung in der Umsetzungsphase.

Über Gemeindegrenzen hinweg, anfänglich mit den Nachbargemeinden Ebersdorf und Weidhausen, stehe aktuell interkommunale Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Eine Aufgabe, die über Jahre läuft und mit Finanzspritzen zur Stärkung des ländlichen Raums führen soll.

Eigene JU-Kandidatenliste

Der stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende, MdL Martin Mittag, lobte insbesondere die Einsatzbereitschaft der Jungen Union (JU) Sonnefelds, Verantwortung für ihre Heimatgemeinde zu übernehmen. Erstmals tritt der Nachwuchs mit einer eigenen Kandidatenliste in den Wettbewerb um Gemeinderatsposten an. Die gedeihliche Zusammenarbeit mit der Landkreisverwaltung lobte Landrat Sebastian Straubel (CSU) ebenso wie die vom Ortsverband ausgearbeitete Kandidatenliste, in der die Frauenquote ebenso Berücksichtigung gefunden hat wie ein Mix aus Altersstufen, Gemeindeteilen und Berufsständen.

Im Rahmen der Vorstellung aller Kandidaten ging Fraktionsvorsitzender Richard Bäuerlein auf die Arbeit der Gemeinderatsfraktion während der zu Ende gehenden Legislaturperiode ein. Dabei listete er Details zur Neugestaltung des Domänenbereichs ("eine Supergeschichte") ebenso auf wie das inzwischen abgeschlossene Millionenprojekt Ausbau der Thüringer-/Bieberbacher Straße im Innerortsbereich sowie die von Alt- und Neubürgern gut angenommene Erschließung von Baugebieten. Er äußerte die Hoffnung, die CSU-Fraktion im Gemeinderat mit dem Votum der Bevölkerung für die nächsten Jahre zu erweitern und zu stärken.

Als Ersatzkandidat für das Bürgermeisteramt wurde der seit 16 Jahren in der Kommunalpolitik wirkende Richard Bäuerlein bestimmt. Die anschließenden Wahlen ergaben ein einstimmiges Votum für die Annahme der vorbereiteten Vorschlagsliste. Unter den 16 Bewerbern und zwei Ersatzleuten aus allen Gemeindeteilen stellen sich zehn Neulinge zur Verfügung: Michael Keilich, Richard Bäuerlein, Carola Fuhrmann, Joachim Hertha, Joachim Zwosta, Michael Knauer, Steffen Hertha, Christine Höllein, Marco Langbein, Marco Meusel, Friedrich Übelhack, Matthias Streng, Thorsten Kosian, Monika Bischoff, Stefanie Schmutzler und Markus Reißenberger. Ersatzkandidaten sind Ulrike Krautwurst und Martin Faber. oe

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren