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Herzogenaurach
Basketball

Die Shorthorns brauchen mehr Abschlüsse

Die Bayernliga-Basketballerinnen der TS Herzogenaurach mussten eine klare Niederlage gegen den TTL Bamberg hinnehmen. Mit 53:64 verloren die Shorthorns vor ...
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Die Bayernliga-Basketballerinnen der TS Herzogenaurach mussten eine klare Niederlage gegen den TTL Bamberg hinnehmen. Mit 53:64 verloren die Shorthorns vor heimischen Publikum - und dies hatte nur einen Grund. Jasmin Burgis zeigte, wieso sie seit Jahren die wohl beste Spielerin in der Bayernliga ist und führte mit insgesamt sieben erfolgreichen Dreiern ihre Farben zum zweiten Saisonerfolg.

TS Herzogenaurach -
TTL Bamberg 53:64

Zunächst lief es noch gut für die TSH. Laura Angerstein traf aus der Distanz, Barbara Hartz zog immer wieder erfolgreich zum Korb. Hinten sorgten Lisa Aumeier und Julia Volk für die nötige Intensität - und so gingen die Shorthorns erstmal mit 12:7 in Front. Danach kamen die Gäste aus Oberfranken besser ins Spiel und fanden in Jasmin Burgis, welche das Spiel nach Belieben dominierte, ihre Punktegarantin. So drehte Bamberg die Partie bis zur Viertelpause (14:17).
Bamberg blieb im zweiten Durchgang am Drücker. Burgis leitete das Spiel der Gäste und setzte nun vermehrt ihre Mitspielerinnen ein. Hier taten sich Jana Schreiber und Anna Konrad hervor, welche sich immer geschickt in die freien Räume schlichen und dort mustergültig bedient wurden. Da sie hochprozentig trafen, und auf der Gegenseite lediglich Regie Brox einigermaßen dagegenhalten konnte, blieben die Gäste weiter in Führung (26:33).


Drei Dreier am Stück

Das dritte Viertel verkam zu einer Jasmin-Burgis-Show. Nachdem die Herzogenauracherinnen durch Eva Haberzettl und Annika Babler noch verkürzt hatten, übernahm Burgis das Kommando: Mit drei Dreiern innerhalb von 57 Sekunden vergrößerte sie den Vorsprung auf 45:33. Die TSH fand einfach keinen Weg, Burgis unter Kontrolle zu bringen. Diese freute sich über ihre Freiheiten und netzte bis zur Viertelpause noch zwei weitere Dreipunktwürfe (40:52) ein.
Jetzt stellten die Herzogenauracherinnen auf eine Ganzfeldpresse um, womit sich die Bambergerinnen schwertaten. Die Shorthorns generierten etliche Ballgewinne, die sich aber aufgrund des guten Umschaltspiels der Gäste nicht in Fast-Breaks umwandeln ließen. So musste die TSH sich immer wieder im Positionsangriff abmühen, wo sie nur selten freie Würfe bekam und dementsprechend selten traf. Bedingt dadurch verteidigte der TTL seinen Vorsprung, obwohl auch er viele Fehler machte. Da sich in der zehnminütigen Abwehrschlacht zum Spielende keine Mannschaft Vorteile erspielen konnte, endete die Partie mit 53:64.
"Wir haben noch viel Arbeit vor uns. Man merkt, dass wir noch nicht so gut eingespielt sind, wie beispielsweise eine Mannschaft wie Bamberg, welche seit fast fünf Jahren annähernd unverändert spielt", erklärte TSH-Trainer Florian Ottich. Die Abstimmung seines Teams in der Offensive müsse besser werden, sodass es mehr Abschlüsse unter dem Korb bekomme und nicht so viel von außen spielen müsse. "Positiv kann festgehalten werden, dass unsere Verteidigung und unser Engagement schon auf konstant hohem Niveau sind. Und darauf können wir in den kommenden Wochen aufbauen."

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