Haßfurt

Die Selige Schwester Elena

Vor Kurzem sprach Andrea Borneis, Gymnasiallehrerin aus Neustadt Aisch, im katholischen Pfarrzentrum in Haßfurt über Elena Guerra, geboren 1835 in Luca in der Toskana. Sie war Klosterschwester, schrie...
Artikel drucken Artikel einbetten

Vor Kurzem sprach Andrea Borneis, Gymnasiallehrerin aus Neustadt Aisch, im katholischen Pfarrzentrum in Haßfurt über Elena Guerra, geboren 1835 in Luca in der Toskana. Sie war Klosterschwester, schrieb Tagebuch und Bücher, auch über den Heiligen Geist und unterstellte ihr ganzes Leben dem guten Wirken des Heiligen Geistes. Ihre Devise war: "Nur wenn wir etwas wissen, können wir einen tiefen Glauben haben." Deswegen war es ihr Anliegen, dass die Menschen das Wort Gottes, die Bibel, lesen und in den Alltag hineinnehmen. Für sie waren die Autoren der Bibel inspiriert vom Heiligen Geist, der dritten Person des Dreifaltigen Gottes. So wie er die Autoren inspiriert hat, will er jeden Menschen inspirieren, den Plan Gottes in seinem Leben zu verwirklichen. Gott kenne uns, beschrieb Borneis den Gedanken, und er wolle beistehen, ein gutes Leben zu führen, trotz mancher Widrigkeiten. Wichtig sei, dass der Gläubige ihn "einlade". Gott wolle gebeten werden, dann wirke er. Wie lernten die Gläubigen ihn kennen? Durch Gebet, Lesen in der Bibel, Teilnahme an Gottesdiensten und das Einüben von Haltungen, etwa Dankbarkeit. Durchzogen wurde der Vortrag durch die Anrufung: "Komm Heiliger Geist!" Elena gründete einen Orden, der noch besteht: die Oblatinnen des Heiligen Geistes. Elena Guerra machte all ihr Tun, Denken und Handeln abhängig vom Heiligen Geist. Auch die Gläubigen dürften ihn einladen in ihr Leben und in ihre Welt, etwa durch das Gebet oder Lied der Pfingstsequenz (Gotteslob 342/344). red

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren