Nüdlingen
Gemeinderat

Die Sanierung der Schlossbergschule wird noch Jahre dauern

Das Großprojekt "Sanierung der Schlossbergschule" wird nicht nur den gegenwärtigen, sondern - vermutlich - auch den nächsten Gemeinderat (2020-2026) reichli...
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Die Sanierung der Schlossbergschule wird wohl auch noch den nächsten Gemeinderat beschäftigen.  Archivfoto: Benedikt Borst
Die Sanierung der Schlossbergschule wird wohl auch noch den nächsten Gemeinderat beschäftigen. Archivfoto: Benedikt Borst
Das Großprojekt "Sanierung der Schlossbergschule" wird nicht nur den gegenwärtigen, sondern - vermutlich - auch den nächsten Gemeinderat (2020-2026) reichlich beschäftigen. Da alle Baumaßnahmen in enger Abstimmung mit der Regierung von Unterfranken durchgeführt werden müssen, dürfte auch dieser Umstand die zeitliche Planung beeinflussen.
In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats berichtete der Schweinfurter Architekt Joachim Perleth, der von Bürgermeister Harald Hofmann (CSU) begrüßt wurde, über den aktuellen Stand hinsichtlich der Sanierung der Schlossbergschule. Bei seinen vorgelegten Untersuchungsergebnissen bezog er sich auf die vom Ing.Büro Belicontrol (Nüdlingen) ermittelten Grundlagen. Architekt Perleth sprach die vorhandenen Altlasten bei der Abdichtung der Böden an. Der zur Bauzeit der Schule eingebrachte Asbest wurde in dem Zusammenhang genannt. Von der Statik her müssten die Decken "ertüchtigt" werden. Man stehe jetzt vor dem Schritt der Grundlagenermittlung, die vermutlich zwei bis drei Monate dauere. Das Raumprogramm (für eine Hortlösung?) werde von der Regierung ermittelt. Die sich ergebenden Möglichkeiten und Varianten, wie Abriss oder Teilneubauten, gelte es zu untersuchen.


Materialien und Kosten

In der nächsten Leistungsphase gehe es um die Besprechung der Materialien mit einer Berechnung der Kosten. Als nächste Stufe nannte Architekt Perleth die Einreichung der Genehmigungsplanung bei der Regierung. Weiter nannte er die erforderliche Ausführungsplanung, die Ausschreibung der Baumaßnahme und die Vergaben an Unternehmen. Die zeitliche Dauer der Schaffung der Voraussetzungen gab der Architekt mit "mindestens ein bis zwei Jahre" an.


Mit Teilabriss?

Gemeinderat Uwe Beer (CSU), selbst Baufachmann, tendierte in der Diskussion für eine Sanierung, verbunden mit einem Teil-Abriss. Er sprach auch die Barrierefreiheit an, die beim bestehenden Gebäude nicht leicht zu realisieren sei. Er wagte auch eine Schätzung, wie lange es bis zur Fertigstellung dauere. Er meinte "vier bis fünf Jahre" seien realistisch. Aber es gebe viele Unsicherheitsfaktoren. Zweiter Bürgermeister Edgar Thomas (CSU) fragte nach der Möglichkeit, die jetzigen großflächigen Klassenräume zu belassen. Architekt Perleth stimmte dem Versuch zu, die Räume mit 70 bis 75 qm zu erhalten. Zu beachten sei, so Uwe Beer, dass auch während der Bauzeit die Schule voll in Betrieb sei. Der Gemeinderat nahm den Bericht zur Kenntnis. ksta
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