Ebern

Die Rummelsberger werden Kita-Träger

Eckehard Kiesewetter Ebern — Ein Thema der Stadtratssitzung war die Trägerschaft für den neuen Kindergarten, der auf dem Gelände der ehemaligen Berufsschule entstehen wird. Drei Verbände - Caritas-Kin...
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Eckehard Kiesewetter Ebern — Ein Thema der Stadtratssitzung war die Trägerschaft für den neuen Kindergarten, der auf dem Gelände der ehemaligen Berufsschule entstehen wird. Drei Verbände - Caritas-Kindergartenverein Ebern, Arbeiterwohlfahrt Unterfranken und die Rummelsberger Diakonie - hatten sich beworben.

An einem aufwendigen Auswahlverfahren war unter anderem Katharina Tschischka, die Kindergartenaufsicht am Landratsamt Haßberge, beteiligt. Deren Fazit unterstreicht, dass alle drei Bewerber die Grundintention einer integrativen Einrichtung gewährleisten könnten: Die Caritas lebe die bisherigen Möglichkeiten der Inklusion, die Arbeiterwohlfahrt stelle eine Erweiterung des inklusiven Gedankens dar und die Rummelsberger Diakonie lebe die Inklusion in Reinform.

Ein dritter Träger in der Stadt

Dieser Vorsprung in Sachen Inklusion (Rummelsberger Einrichtungen arbeiten seit Jahrzehnten mit Menschen mit Behinderung), aber auch der Gedanke, mit den Rummelsbergern einen dritten Kindergartenträger in der Stadt zu haben (neben Stadt und Caritas), gab letztlich den Ausschlag für die Rummelsberger, die obendrein bedingungslos auf eine Defizitvereinbarung verzichten. 16 Ratsmitglieder folgten dem Beschlussvorschlag der Verwaltung für die Rummelsberger; drei Vertreter der CSU-Fraktion hätten lieber die Caritas zum Träger der neuen Einrichtung gemacht, da man mit dem Trägerverein der Kindertagesstätte (Kita) "Arche Noah" seit Jahrzehnten gute Erfahrungen habe.

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