Marktzeuln
Gemeinderat

Die Rodachbrücke in Marktzeuln wird ab Mitte April für den Autoverkehr gesperrt

Es sind gerade zwei Jahre vergangen, da wird die Ortsdurchfahrt in Marktzeuln wieder gesperrt. Grund ist die geplante Instandsetzung der Rodachbrücke von Mi...
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Die Rodachbrücke in Marktzeuln wird ab Mitte April saniert und für den Verkehr gesperrt. Foto: Andreas Welz
Die Rodachbrücke in Marktzeuln wird ab Mitte April saniert und für den Verkehr gesperrt. Foto: Andreas Welz
Es sind gerade zwei Jahre vergangen, da wird die Ortsdurchfahrt in Marktzeuln wieder gesperrt. Grund ist die geplante Instandsetzung der Rodachbrücke von Mitte April bis Anfang September, das gab bei der Gemeinderatsitzung am Mittwoch Ute Becker, Abteilungsleiterin beim Staatlichen Bauamt Bamberg, bekannt. Diesmal werde es innerorts keine Umfahrungen geben. Einwohner und Besucher könnten nur von Lettenreuth oder Schwürbitz kommend in den Ort gelangen. Die ausgeschilderte Umleitungsstrecke erfolge von der Staatsstraße 2208 über Redwitz nach Beikheim auf die Bundesstraße 303 bis nach Weidhausen, weiter auf der Staatsstraße 2191 zurück nach Marktzeuln und umgekehrt.
"Wir haben viele Möglichkeiten ausgetüftelt", sagte Ute Becker. Eine ampelgesteuerte Einbahnregelung sei nicht möglich. Fußgänger und Radfahrer dürften aber die Brücke während der Sanierungsarbeiten passieren. Eine Ersatzbrücke wie in Hochstadt sei angesichts der verhältnismäßig geringen Sanierungskosten von 600 000 Euro nicht verhältnismäßig, ergänzte Ralph Tietje, Techniker und Projektleiter des Staatlichen Bauamts. "Die Ersatzbrücke in Hochstadt kostet allein eine Million Euro", rechnete er dem Gremium vor.
Die elf Meter breite Brücke war 1970 aus Spannbeton errichtet worden, erläuterte Ute Becker. "Am Bauwerk zeigen sich aktuell viele Schäden, die eine Instandsetzung unaufschiebbar machen", machte sie deutlich. Im Rahmen der Instandsetzung würden Abdichtung, Fahrbahnbelag, Kappen und Geländer erneuert. Außerdem seien Betoninstandsetzungsarbeiten erforderlich. "Mit Beginn des neuen Schuljahres ist die Brücke wieder für den Verkehr frei", versprach Becker.
Bürgermeister Gregor Friedlein-Zech (FWM) machte deutlich, dass die Marktgemeinde keinen Einfluss auf die geplante Maßnahme habe, das betreffe auch die Vollsperrung und die weiträumige Umfahrung des Ortes. Die Kosten in Höhe von 600 000 Euro trage der Staat. "Nur unseren Wunsch, die gleichen Leuchten wie an der Mauer gegenüber des Rathauses zu verwenden, müssen wir mitfinanzieren", sagte er.
"Wir überlegen, wie wir mit den Brücken im weiteren Streckenverlauf Richtung Zettlitz umgehen", griff Becker die Frage von Gemeinderat Stefan Luthardt (CSU) auf. Die 1970 gebauten Flutmuldenbrücken würden derzeit untersucht. Jutta Stark (FWM) fragte nach Parkplätzen der Anlieger im Brückenbereich. Der Bürgermeister versprach, dafür eine Lösung zu finden.


Schulstraße wird neu beleuchtet

Markus Pülz (CSU) bemängelnde die schwache Beleuchtung der Schulstraße und des Schulvorplatzes. Für die Teilnehmer der VHS-Kurse in der Schule müsse der Bereich besser ausgeleuchtet werden. Der Bürgermeister erläuterte, dass mit der teilweisen Verlegung des Marktes auch die Beleuchtung erneuert werde. Das könne aber noch einige Zeit dauern. Jutta Stark schlug vor, bis dahin Behelfsstrahler zu installieren.
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