Herzogenaurach

Die Oper kommt noch viermal

Das Theater Tausendkunst lädt erneut zu vier Vorstellungen der Kammeroper "Pimpinone" ein.
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Christian Kaltenhäußer, Marla Saris und Cornelia Schmid (v.l.) freuen sich aufs Publikum.  Foto: privat
Christian Kaltenhäußer, Marla Saris und Cornelia Schmid (v.l.) freuen sich aufs Publikum. Foto: privat

Das "Theater Tausendkunst" ist ein Herzensprojekt der beiden Vollblutmusiker Cornelia Schmid und Christian Kaltenhäußer. Nachdem es 2019 endlich aus der Taufe gehoben werden konnte, folgten schon bald die ersten Veranstaltungen mit großem Erfolg.

Vier ausverkaufte Vorstellungen fand im vergangenen Jahr beispielsweise ihre erste Opernproduktion namens "Pimpinone" oder "Die ungleiche Heirat". Mit der Kammeroper von Georg Philipp Telemann freut sich das Tausendkunst-Team noch einmal, vier exklusive Vorstellungen auf ihren Spielplan setzen zu können.

Auftakt hierzu ist am heutigen Samstag. Weitere Vorstellungen folgen am 25 Januar sowie 8. und 15. Februar, jeweils um 19 Uhr, Einlass 18 Uhr. Ort ist das Theater Tausendkunst im Welkenbacher Kirchweg 11.

Weder angestaubt noch steif

"Oper ja, angestaubte Steifheit nein! Das ist auch diesmal das Credo", berichten Christian D. Kaltenhäußer und Cornelia Schmid in einer Pressemitteilung. Und weiter schreiben die beiden Theatermacher und Gesanglehrer: "Was wir tun, nehmen wir unglaublich ernst, das heißt in diesem Fall, unserem Publikum eine amüsante, leichte Stunde zu bereiten. Uns selbst nehmen wir dafür nicht ganz so ernst, also Lachen ist ausdrücklich erwünscht!".

Der Vorverkauf ist direkt entweder per E-Mail unter info@tausendkunst.de oder telefonisch über das Kartentelefon 09132/7475521 ( mit Anrufbeantworter ) möglich. Die Karten kosten 18 Euro und sind begrenzt auch an der Abendkasse erhältlich.

Playboy auf der Suche

Zum Inhalt der Kammeroper: Der gealterte, gut situierte Playboy Pimpinone (Christian D. Kaltenhäußer) sucht nach einem Kammermädchen, das gefügig, sparsam und edel ist. Klug muss sie nicht sein, denn das könnte zu Scherereien führen. Ob er mit der jungen, hübschen Vespetta (Cornelia Schmid) die richtige Wahl getroffen hat ? Man darf gespannt sein.

In der Inszenierung der Kammeroper lässt Regisseur Thomas Herr den Komponisten selbst zu Wort kommen - und zwar als betagter Mann, der sich im Zwiegespräch mit seinen Pflanzen ein eigenes kleines Universum schafft. Verkörpert wird die Figur Telemann durch Marla Saris.

Und weiter heißt es in der Beschreibung: "Mit großer Intensität und einfallsreichen Mitteln zaubert das Ensemble sowohl Telemanns Gewächshaus, als auch seine unendliche Erfindungsgabe, Gewitztheit und musikalische Genialität auf die Bühne." red

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