Oberschwappach

Die Oberschwappacher haben ihren Friedhof umgestaltet und aufgewertet

christiane reuther Mit einer Segensfeier wurde der neugestaltete Friedhof in Oberschwappach eingeweiht. Das war gleichzeitig der Abschluss der Arbeiten für das neue Konzept. Pfarrer Michael Weck spend...
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Der Friedhof in Oberschwappach wurde umgestaltet. Pfarrer Michael Weck segnete im Beisein der Ministranten und von Bürgermeister Stefan Paulus, Martina Schierling und Manfred Vogt (von links) das Areal.  Foto: cr
Der Friedhof in Oberschwappach wurde umgestaltet. Pfarrer Michael Weck segnete im Beisein der Ministranten und von Bürgermeister Stefan Paulus, Martina Schierling und Manfred Vogt (von links) das Areal. Foto: cr

christiane reuther Mit einer Segensfeier wurde der neugestaltete Friedhof in Oberschwappach eingeweiht. Das war gleichzeitig der Abschluss der Arbeiten für das neue Konzept.

Pfarrer Michael Weck spendete den Segen im Anschluss an den Gottesdienst. Worum ging es bei der Neugestaltung? An erster Stelle stand die Erleichterung der Grabpflege, aber auch die Barrierefreiheit wurde dabei berücksichtigt.

Arbeitskreis

Martina Schierling vom Arbeitskreis, der sich für die Neugestaltung mit seinen Ideen eingebracht hatte, bezeichnete den Friedhof als Ort der Trauer, Ruhe und Stille, aber auch der Begegnung. Um dem Innehalten einen Raum zu geben, wurden zwei Baumreihen gepflanzt und Sitzbänke am Eingang aufgestellt. Zudem wurden Urnengräber angelegt, die eine individuelle Bestattung ermöglichen.

Zum einen besteht jetzt die Möglichkeit, ein Urnengrab für einen selbst gestalteten Grabstein mit Bepflanzung zu haben, und zum anderen gibt es Urnengräber mit einer einheitlichen Gedenktafel, auf denen der Name des Verstorbenen steht. Letzteres ist um einen Baum angelegt und bedarf keiner Pflege.

Ein Anliegen war es zudem, für Sternenkinder eine Gedenkstätte und einen Beziehungsort zu schaffen. Um den Tabu-Bereich zu öffnen und den Umgang mit totgeborenen Kindern zu sensibilisieren, wurde ein Gedenkstein aufgestellt. Um diesen herum können Sternenkinder anonym bestattet werden. Somit wird es den Eltern ermöglicht, ihrer Trauer um die verstorbenen Kinder Ausdruck zu geben.

Der Knetzgauer Bürgermeister Stefan Paulus betonte bei der Feier, dass die Gemeinde in den vergangenen Jahren zusammen mit engagierten Bürgern viel Zeit und Geld investiert habe, um die Friedhöfe barrierefrei zu gestalten. Wie in allen Gemeindeteilen habe auch in Oberschwappach die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Bürgern hervorragend funktioniert. Paulus dankte den Mitgliedern des Arbeitskreises und Gemeinderat Udo Vogt, die sich mit Ideen einbrachten, die so weit wie möglich umgesetzt wurden, sowie Hans Albert und Georg Köhler für deren Unterstützung. Ein besonderer Dank galt dem Steinbruchbetrieb Wolfgang Albert aus Oberaurach für die Spende des Gedenksteins für die Sternenkinder.

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