Adelsdorf

Die "Nabenputzer" sind unterwegs

Zehn Radfahrer haben sich aus Adelsdorf auf den Weg in die Partnergemeinde Feldbach gemacht.
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Die "Nabenputzer" wollen am Freitag in Feldbach ankommen. Foto: privat
Die "Nabenputzer" wollen am Freitag in Feldbach ankommen. Foto: privat

Pünktlich um 8 Uhr fiel am Sonntag in Adelsdorf der Startschuss für zehn sportliche Radfahrer. Die "Nabenputzer" Alfred Bär, Ossi Herold, Frank Haindl, Norbert Lunz, Friedrich Saam, Benjamin Rudin, Robert Zehmisch und Martin Jahreis aus Adelsdorf sowie Michael Weise und Achim Masatz aus Höchstadt machten sich auf den Weg in Adelsdorfs österreichische Partnergemeinde Feldbach.

Auf dem Vorplatz der Stephanskirche stellten sich sowohl die Familien als auch die Fans ein, um die Truppe zu verabschieden. Bürgermeister Karsten Fischkal (FW) ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, den mutigen Sportlern "Servus" zu sagen und eine erfolgreiche Fahrt zu wünschen. Er gab den Radlern einen Brief an seinen Amtskollegen Josef Ober mit. Auch Dieter Schönwald, der Vorsitzende des Freundeskreises Feldbach, schickte herzliche Grüße mit. Ortspfarrer Thomas Ringer spendete der Truppe den Reisesegen.

Erste Etappe gut bewältigt

Abends um 19.15 Uhr waren die "Nabenputzer" nach einem längeren Stopp in Abensberg bereits wohlbehalten in Landshut angekommen. "Wir haben genau 217 Kilometer hinter uns und nur drei Kilometer vor dem Ziel hatte einer von uns einen Platten. Außer dass es sehr heiß war, war sonst alles bestens", berichtet Alfred Bär.

Bereits im Jahr 2009 hatten vier Mitglieder der Adelsdorfer Radlergruppe die fast gleich lange Strecke in die italienische Partnergemeinde Uggiate Trevano erfolgreich gemeistert. Nach Feldbach heißt es nicht nur etwa 750 Kilometer, sondern auch über 11 500 Höhenmeter zu überwinden - eine knackige Alpenüberquerung. Mit dabei ist das Begleitfahrzeug, ein VW-Bus von Ossi Herold, der zu diesem Zweck extra Schienen für den sicheren Transport der teuren Räder eingebaut hat. Natürlich hat sich die Gruppe bestens auf diese Fahrt vorbereitet. "Bis zu 350 Trainingskilometer pro Woche sind normal gewesen. Ab und zu ging es den Feuerstein vier Mal hintereinander hoch", verrät Alfred Bär, der die Tourplanung übernommen hatte. Er steht seit längerem in Kontakt mit den Radfahrern vom TuS Feldbach, die 2013 mit dem Rennrad nach Adelsdorf gefahren sind und auf der letzten Etappe von den Adelsdorfer "Nabenputzern" begleitet wurden.

Auch die Sportfreunde aus Feldbach wollen die tüchtigen Radler auf ihrer letzten Etappe begleiten. Sie unterstützen die Nabenputzer neben dem Freundeskreis Feldbach auch organisatorisch bei ihrer Tour. Die geplante Ankunft ist in Feldbach am Freitag, 26. Juli. Dort wollen die Mitglieder des Freundeskreises Adelsdorf für die Radsportler einen Zielempfang mit einer kleinen Verpflegung organisieren.Nach einer Erholungspause werden alle Sportler dann am Sonntag mit Autos - einige der Ehefrauen kommen nach Feldbach - den Heimweg antreten.

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