Herzogenaurach
Restaurierung

Die Muttergottes strahlt wie neu

Nach der Restaurierung ist die Marienfigur auf ihren Platz an der Fassade der "Apotheke am Markt" zurückgekehrt. Dort strahlt die 90 Kilogramm schwere geschnitzte Muttergottes wie neu. Rund 18 Monate ...
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Die hölzerne Marienfigur ist auf ihren Platz an der Fassade der Apotheke am Markt zurückgekehrt.  Foto: Bernhard Panzer
Die hölzerne Marienfigur ist auf ihren Platz an der Fassade der Apotheke am Markt zurückgekehrt. Foto: Bernhard Panzer
Nach der Restaurierung ist die Marienfigur auf ihren Platz an der Fassade der "Apotheke am Markt" zurückgekehrt. Dort strahlt die 90 Kilogramm schwere geschnitzte Muttergottes wie neu. Rund 18 Monate war das hölzerne Kunstwerk verschwunden. Der aus Herzogenaurach stammende Restaurator Erwin Rösch, inzwischen in Scheßlitz zu Hause, hatte von Hausbesitzer Georgios Halkias den Auftrag zur Wiederherstellung erhalten.
Wer die Marienfigur gestiftet hat und wann das geschehen ist, darüber gibt es keine Angaben. Was die Geschichte des Anwesens angeht, so ist eine Liste von Besitzern vorhanden: In den ältesten Nachrichten ist von einem Neubau aus dem Jahr 1721 die Rede, den ein A. M. (Andreas Menschel) in Auftrag gegeben hat. 1784 war eine Frau Maylaender Besitzerin, die das Anwesen an Johann Adler verkaufte. Ab 1815 gehörte es dem Magistratsrat Philipp Liedel und nach dessen Tod ging es an die Witwe Barbara Liedel. Es folgten Georg Michael Fischer und dessen Sohn Georg, der in den 50er/60er Jahren des 19. Jahrhunderts in die USA auswanderte. Melchior und Christoph Staudigel bewohnten das Haus dann bis 1924, bevor es ein Lorenz Derrfuß erwarb.
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