Laden...
Vestenbergsgreuth
Ehejubiläum

Die Musik begleitet Leni und Helmut Fürstenhöfer seit 60 Jahren

Spricht man mit Leni und Helmut Fürstenhöfer aus Vestenbergsgreuth, stellt man schnell fest: Die beiden sind glücklich. Sie schauen einander an, lächeln, nicken. Am Freitag feierten sie ihre diamanten...
Artikel drucken Artikel einbetten
Gabi Klaußner und Helmut Lottes gratulierten Leni und Helmut Fürstenhöfer. Foto: Yannick Hupfer
Gabi Klaußner und Helmut Lottes gratulierten Leni und Helmut Fürstenhöfer. Foto: Yannick Hupfer

Spricht man mit Leni und Helmut Fürstenhöfer aus Vestenbergsgreuth, stellt man schnell fest: Die beiden sind glücklich. Sie schauen einander an, lächeln, nicken. Am Freitag feierten sie ihre diamantene Hochzeit und sind somit schon seit genau 60 Jahren verheiratet. Zum Gratulieren kamen neben der Familie auch stellvertretende Landrätin Gabriele Klaußner (CSU) und Bürgermeister Helmut Lottes (CSU/UB) vorbei.

"Wir kannten uns schon aus der Schule", erzählt Helmut Fürstenhöfer. Denn damals gingen die Dutendorfer Kinder ins benachbarte Vestenbergsgreuth in die Schule - und seine zukünftige Frau war auch dabei. Das wusste er natürlich damals nicht, geknistert hat es jedenfalls zu diesem Zeitpunkt noch nicht zwischen den beiden. Erst als der heute 79-Jährige seine heutige Frau auf der Kienfelder Kirchweih zum Tanz aufforderte, wurde aus den beiden langsam mehr. "Er war recht nett und konnte gut singen", blickt Leni Fürstenhöfer zurück.

Seit diesem Zeitpunkt begleitet die beiden die Musik - ihr ganzes Leben lang. "Mit der Musik haben wir schon viele schöne Stunden verbracht", schwärmt Leni Fürstenhöfer. Noch heute sind die Eheleute viel musikalisch unterwegs, gehen zusammen zum Gesangverein. Helmut Fürstenhöfer spielt zudem viele Instrumente, unter anderem Gitarre und Tuba.

20 Jahre lang führten die beiden das Gasthaus in Vestenbergsgreuth. "Am Anfang war die Zeit in der Wirtschaft nicht einfach", sagt die Ehefrau. Sie kochte dabei stets typisch fränkisch, doch weil es ihr gesundheitlich nicht gut ging, mussten die beiden die Gaststätte aufgeben. Der Mann orientierte sich neu, fand Arbeit bei der Brauerei Loscher und später bei Martin Bauer - war aber auch in schlechten Zeiten stets für seine Frau da. Nach einer Auszeit stieg seine Frau dann auch wieder ins Berufsleben ein.

Zeit in der Natur

Heute genießen die beiden ihre Rente mit ihrem Sohn und ihren zwei Enkeln, die mittlerweile auch schon wieder erwachsen sind. Aber vor allem verbringen sie gerne Zeit in der Natur, sind im Garten oder auf Reisen im bayerischen Wald, im Zillertal oder auf Mallorca. Das Wichtigste, so sagen sie, sei sowieso der gegenseitige Respekt. Dann klappt es auch mit einer langen Beziehung.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren