Muggendorf
Besuch

Die Muggendorfer aus drei Orten pflegen eine wahre Freundschaft

"Wahre Freundschaft soll nicht wanken, wenn sie gleich entfernet ist". Dieser Text aus einem alten deutschen Volkslied könnte für die drei Muggendorf aus Franken, Niederösterreich und der Steiermark p...
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Die drei Muggendorfer Bürgermeister (vorne von links) Gerhard Konrad, Gottfried Brandstetter und Helmut Taut mit Bürgern aus den drei Gemeinden  Foto: privat
Die drei Muggendorfer Bürgermeister (vorne von links) Gerhard Konrad, Gottfried Brandstetter und Helmut Taut mit Bürgern aus den drei Gemeinden Foto: privat
"Wahre Freundschaft soll nicht wanken, wenn sie gleich entfernet ist". Dieser Text aus einem alten deutschen Volkslied könnte für die drei Muggendorf aus Franken, Niederösterreich und der Steiermark passender nicht sein. Vor annähernd 50 Jahren haben zunächst die Muggendorfer aus Franken und aus Niederösterreich voneinander erfahren und 1972 das erste Treffen vereinbart. Später stießen die Muggendorfer aus der Steiermark hinzu.


Treffen alle zwei Jahre

Alle zwei Jahre besuchen sich die Namensvettern aus den beiden Nachbarländern an wechselnden Orten. Dieser Tage fuhr eine Delegation aus der Fränkischen Schweiz, angeführt vom Bürgermeister der Marktgemeinde Wiesenttal, Helmut Taut (FW), in die Steiermark. Das dortige Muggendorf ist ein Ortsteil der 3800 Einwohner zählenden Gemeinde Straden.
Am folgenden Tag kamen die Muggendorfer aus der 600 Einwohner zählenden Gemeinde im Piestingtal mit Bürgermeister Gottfried Brandstetter (ÖVP) zu Besuch in die Steiermark. Beim neuerlichen Treffen fand ein Gemeindeempfang mit Sonnwendfeier statt. Hier wurden alle vom Bürgermeister der Gemeinde Straden, Gerhard Konrad (ÖVP), begrüßt.


Die drei Gemeindechefs

Die drei Gemeindechefs, Helmut Taut, "Friedel" Brandstetter und das gastgebende Gemeindeoberhaupt tauschten Erinnerungsgeschenke aus. Der Empfang war der Auftakt für ein abwechslungsreiches Programm durch die 54 Quadratkilometer große Flächengemeinde im Vulkanland an der slowenischen Grenze. Mit tiefen Eindrücken über die Gastfreundschaft der Stradener und der Versicherung eines Wiedersehens in zwei Jahren in Niederösterreich traten die fränkischen Muggendorfer nach einem viertägigen Aufenthalt die Rückreise an.
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