Laden...
Bamberg
Seelsorge

"Die Menschen brauchen Beistand in der Krise"

Erzbischof Ludwig Schick ruft die Seelsorger auf, trotz des Verbots von öffentlichen Gottesdiensten und der Einschränkungen des pastoralen Dienstes die Seelsorge an den Menschen aufrechtzuerhalten und...
Artikel drucken Artikel einbetten

Erzbischof Ludwig Schick ruft die Seelsorger auf, trotz des Verbots von öffentlichen Gottesdiensten und der Einschränkungen des pastoralen Dienstes die Seelsorge an den Menschen aufrechtzuerhalten und sogar auszubauen. "Die Menschen brauchen unseren geistlichen und seelischen Beistand in dieser Krise", schreibt Schick in einem Brief an die Priester, Diakone und Pastoral- und Gemeindereferenten. Er dankt ihnen dafür, dass sie in diesen Tagen auf jede mögliche Art und Weise die Menschen begleiten.

Eindringlich appelliert der Erzbischof, die Anordnungen der Behörden zu befolgen, um das Leben zu schützen, Ansteckung zu vermeiden und die Ausbreitung des Virus zu vermindern. Dies sei eine Pflicht der Nächstenliebe und Teil des pastoralen Auftrags. Die Gläubigen sollten täglich zwei bis drei Stunden die Möglichkeit haben, telefonisch Gespräche mit den Seelsorgern zu führen. Auch die Möglichkeit zur Beichte sollte weiter bestehen, idealerweise nach telefonischer Terminvereinbarung.

Auch die Krankenkommunion und die Krankensalbung sollen gespendet werden, wobei die Anweisungen und Vorsichtsmaßnahmen des zuständigen Gesundheitspersonals einzuhalten sind.

Außerdem ermuntert der Bamberger Oberhirte die Seelsorger, die sozialen Medien zu nutzen, um die Gläubigen zu informieren und mit ihnen in Kontakt zu bleiben. red

Verwandte Artikel