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Die Mauer soll bald fertig sein

Die Sanierung der Stublanger Bacheinfassung könnte noch vor dem Winter abgeschlossen werden.
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Sehr angetan zeigten sich die Mitglieder des Bad Staffelsteiner Bauausschusses von der wetterfesten neuen Skateranlage am Pferdsfelder Weg. Foto: Mario Deller
Sehr angetan zeigten sich die Mitglieder des Bad Staffelsteiner Bauausschusses von der wetterfesten neuen Skateranlage am Pferdsfelder Weg. Foto: Mario Deller
Bevor der Winter kommt, wird in Sachen Bachmauersanierung in Stublang noch einmal richtig "geklotzt". Bei der Ortsbesichtigung im Vorfeld der Bauausschusssitzung zeigten sich die Gremiumsmitglieder zufrieden mit dem Fortschritt des Projekts. Arbeiter waren bei Nieselregen fleißig zugange.
Stadtbaumeister Andreas Ender ging auf das Projekt im Zuge der Dorferneuerung ein. Die Wasserleitungen sind ihm zufolge an einer Stelle neu verlegt worden, der Bau des Geländers hat begonnen. Ab der Kirche wird die Bachmauer auf einer Länge von rund 600 Metern saniert. Mit modernen Details soll der Ort aufgewertet werden. Durch eine Art Kneippanlage soll zudem das Element Wasser für jung und alt erlebbar werden. Bürgermeister Jürgen Kohmann brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass ein Großteil der Arbeiten noch heuer zum Abschluss gebracht werden kann. "Das wäre schön, denn die Beeinträchtigungen für die Gastronomie und für die Anwohner sind ja nicht unerheblich."


Jugend half bei Skateranlage mit

Auch bei der vor kurzem eröffneten Skateranlage am Pferdsfelder Weg in Bad Staffelstein schaute das Gremium vorbei. Stadtbaumeister Ender wies noch einmal auf den wetterfesten und im Vergleich zur Vorgängeranlage bessere Fahreigenschaften aufweisenden Kunststoffbelag hin. Bürgermeister Kohmann dankte den Mitarbeitern des Bauhofs und den Jugendlichen, die sich tatkräftig bei der Realisierung eingebracht hätten.
Profitieren werden die Bürger von Stadel künftig vom erneuerten Feuerwehr- und Gemeinschaftshaus "Blumenschänke". Im Zuge des Umbaus entstehen Toiletten, Küche und Schulungsraum. Durch den Einbau von Normalfenstern im früheren Stall soll ein hellerer Charakter entstehen, betonte Kohmann. Im laufenden Haushaltsjahr seien zunächst 50 000 Euro eingestellt.


Halle darf gebaut werden

Während die genannten Ortsbesichtigungen nur informativen Charakter aufwiesen, wurde es in der Horsdorfer Flur konkret. Hier ging es um eine Voranfrage für die künftige Nutzung eines aufgelassenen Schweinestalls. Der Bauwerber möchte auf dem relativ großen Gelände eine Mehrzweckhalle errichten und seine Schweinemast von derzeit 700 auf 1400 Tiere vergrößern. Dabei will er auch die exklusiven Iberico-Schweine züchten.
Unter der Maßgabe, dass er die notwendige landwirtschaftliche Privilegierung nachweist und mit der Halle von der dortigen Böschungskante wegrückt, stellte das Gremium das gemeindliche Einvernehmen in Aussicht. Dieses bezog sich vorerst nur auf den Bau der Halle.


Zu nah am Zebrastreifen

Nicht einfach "durchwinken" konnte das Gremium einen Bauantrag in der Kilianstraße in Bad Staffelstein - und zwar wegen der zwei zusätzlichen Stellplätze. Diese lägen unmittelbar an einem Zebrastreifen, der von Realschülern genutzt wird. Unter der Bedingung, dass die Stellplätze mindestens fünf Meter Abstand zum Fußgängerstreifen aufweisen , wurde dem Antrag zugestimmt.
Obwohl für die Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit Garage in der Lessingstraße ein Abstand von 1,50 Metern festgelegt worden war, rückte der Bauwerber mit dem Gebäude direkt an die hintere Grundstücksgrenze heran und baute zudem höher als gestattet, was Bürgermeister Kohmann missbilligte.
Die vorgelegte Tektur sieht zwar einen Rückbau des hinteren Gebäudebereichs auf drei Meter Höhe vor. Ein Nachbar kann sich aber dennoch nicht mit dem Projekt arrangieren und hat mittlerweile sogar einen Anwalt eingeschaltet. Auch der Bauausschuss äußerte angesichts des ungebührlichen Verhaltens des Bauwerbers scharfe Kritik. Man befürchtete, dies könnte Schule machen, wenn man nicht entgegen steuere. "Wir sollten Rückgrat zeigen und dem nicht zustimmen", meinte etwa Wolfgang Herold (CSU).
Mit sieben zu drei Stimmen wurde der eingereichten Tektur das gemeindliche Einvernehmen verweigert.
In der Bamberger Straße in Bad Staffelstein möchte der zur "Tedi"-Gruppe gehörende Anbieter "Black" die früher von "Lidl" genutzten Räumlichkeiten beziehen und eine Nonfood-Filiale eröffnen. Der Bauausschuss sah keine Hinderungsgründe.
Die Firma Moll beabsichtigt gegenüber ihres bestehenden Unternehmenstrakts in der Angerstraße den Neubau eines Verwaltungs- und Betriebsgebäudes. Der Bauausschuss billigte den Vorentwurf der Bebauungsplanänderung.

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