Coburg

Die Macher der Stadt

140 Ehrenamtliche, die in Form von Gremien, Projekten und Initiativen an die Stadt Coburg angebunden sind, waren zum Ehrenamtstag eingeladen worden.
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Coburgs Dritter Bürgermeister und Sozialreferent Thomas Nowak (stehend, rechts) dankte allen Ehrenamtlichen für ihr Engagement und hatte für jeden ein Präsent dabei.
Coburgs Dritter Bürgermeister und Sozialreferent Thomas Nowak (stehend, rechts) dankte allen Ehrenamtlichen für ihr Engagement und hatte für jeden ein Präsent dabei.
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Wolfgang Desombre Der diesjährige Ehrenamtstag stand ganz im Zeichen des Dankes. Antje Hennig, Büro Senioren & Ehrenamt, Integrationslotsin und Koordination "Coburg hilft" im Bereich Integration, hatte in diesem Jahr die Ehrenamtlichen aus den Bereichen Selbsthilfe, Bürgervereine, Integration, Jugendarbeit, Seniorenbeirat, Wohnberatung und Kulturtafel in das Pfarrzentrum St. Augustin eingeladen.

Seit 1986 wird auf Beschluss der Vereinten Nationen in jedem Jahr der 5. Dezember als Internationaler Tag des Ehrenamtes begangen. Coburgs Dritter Bürgermeister und Sozialreferent Thomas Nowak sagte, viele Bereiche der Gesellschaft wie der Zivil- und Bevölkerungsschutz durch die freiwillige Feuerwehr oder die Rettungsdienste oder der Sport würden fast ausschließlich durch das Ehrenamt getragen. Daher brauche es, so Nowak, mehr denn je eine Anerkennung des Ehrenamtes, um die bereits Aktiven in ihrem Engagement zu unterstützen und ihren Dienst an der Gemeinschaft zu würdigen. Dies werde in der Vestestadt auf verschiedene Weise versucht. So gebe es auch in Coburg beispielsweise die bayerische Ehrenamtskarte, welche bayernweit Vergünstigungen ermögliche.

"In die Öffentlichkeit rücken"

"Wir versuchen es aber auch mit diesem Ehrenamtsdankfest anlässlich des UN-Welttages für das Ehrenamt. Dieses Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger jährlich neu ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken und Danke zu sagen." Mit den Worten von Johann Wolfgang von Goethe drückte es der Sozialreferent so aus: "Leider lässt sich eine wahrhafte Dankbarkeit mit Worten nicht ausdrücken." Trotzdem wolle er es versuchen. Nowak sagte: "Danke für die unzähligen Stunden ehrenamtlicher Arbeit, die Sie unserer Stadt schenken! Danke für Ihre Entschlossenheit und Ihre Ausdauer, für Ihre Fantasie und Ihr Einfühlungsvermögen, für all Ihre Talente und Ihr Können, das Sie in Ihr freiwilliges Wirken einbringen. Danke, dass Sie Ihr Bürgersein in dieser Stadt nicht nur als einen Katalog von Rechten und Ansprüchen verstehen. Nein, das ganze Gegenteil ist der Fall: Sie übernehmen gesellschaftliche Verantwortung in unserer Stadt." Und nicht zuletzt dankte der Dritte Bürgermeister, dass die Familien, Partner oder Kinder nicht murrten, sondern den ehrenamtlich Tätigen den nötigen Freiraum ließen.

Es begegne ihm eine außergewöhnliche Vielfalt an Ehrenamt in der Stadt, meinte Nowak weiter und betonte, darauf sei die Stadt Coburg sehr stolz. Thomas Nowak hatte für jede ehrenamtlich engagierte Person ein Präsent dabei. Die Anerkennungsgeschenke verteilte er zusammen mit Holger Diez, dem Leiter des Sozialamts.

Der Ehrenamtstag war mit mit Ehrungen verbunden. Die goldene Ehrenamtskarte wurde Marianne Morchel verliehen, die beim Weißen Ring tätig ist, Gründungsmitglied des Arbeitskreises "Keine sexuelle Gewalt" und Sterbebegleiterin ist. Auch Helga Höpfner (Selbsthilfegruppe "Post-Polio") und Brigitte Eisenträger (Herzgruppe) wurde die goldene Ehrenamtskarte verliehen. Der Chor "Die Einfühlsamen" unter der Leitung von Bojana Blohmann gestaltete den Abend musikalisch.

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