Münnerstadt
Kultur

Die Litera(n)ten zieht es jetzt aufs Meer

Meer und mehr - unter diesem Titel steht die nächste szenische Lesung der Münnerstädter Litera(n)ten Bärbel Fürst, Jens Müller-Rastede und Bernt Sieg am Freitag, 24. Mai. Beginn ist um 20 Uhr im Deuts...
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Die Litera(n)ten Bernt Sieg, Bärbel Fürst und Jens Müller-Rastede haben in alten Logbüchern geblättert. Am Freitag stehen sie auf der Bühne im Deutschherrnkeller. Foto: Archiv/Thomas Malz
Die Litera(n)ten Bernt Sieg, Bärbel Fürst und Jens Müller-Rastede haben in alten Logbüchern geblättert. Am Freitag stehen sie auf der Bühne im Deutschherrnkeller. Foto: Archiv/Thomas Malz

Meer und mehr - unter diesem Titel steht die nächste szenische Lesung der Münnerstädter Litera(n)ten Bärbel Fürst, Jens Müller-Rastede und Bernt Sieg am Freitag, 24. Mai. Beginn ist um 20 Uhr im Deutschherrnkeller. Einlass ist ab 18 Uhr. Diesmal wird es wieder eine kleine Premiere geben. Denn am Freitag werden mit Milli Genth, Sabine Häring und Detlev Beck gleich drei Musiker mit auf der Bühne stehen.

Viel gelesen

"Ich habe gelesen, gelesen, gelesen", sagt Bärbel Fürst. "Es gibt eine Menge Literatur über das Meer." Unter den Büchern hat sie vor allem "Warum das Meer glücklich macht" begeistert, eine Zusammenstellung von Gedichten und lyrischen Texten von Elke Heidenreich, Thomas Mann bis hin zu Homer.

Bärbel Fürst ist bei ihren Recherchen auch auf das Buch "Legendäre Ozeanriesen" von Catherine Donzel gestoßen, ein Bildband, der sich mit den Giganten der Meere von 1850 bis 1930 beschäftigt. Die Schifffahrt diente zu jener Zeit Hauptsächlich dem Transport von Menschen in drei verschiedenen Klassen. "70 Millionen Menschen sind damals ausgewandert", sagt Bärbel Fürst. Die Schiffe haben aber nicht nur Menschen transportiert, sondern auch Gefühle und Hoffnungen.

Was alles auf so einer Seefahrt passieren kann, ist ebenfalls Bestandteil der szenischen Lesung. Die legendäre Seekrankheit wird ebenso auftauchen, wie die Jagd nach Rekorden, nach dem blauen Band, ohne sich um die Sicherheit der Passagiere zu kümmern. Dieses Jagd hat mit dem Untergang der Titanic schaurigen Höhepunkt erreicht.

Aber es wird auch gelacht werden. "Es geht um alles, was im Meer kreucht, fleucht und schmatzt." Mehr wollen die Litera(n)ten aber noch nicht verraten.

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