Zeil am Main

Die Liebe weitergeben

In Zeil fand ein Gottesdienst extra für die Bewohner des AWO-Altenheims statt.
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Viele Rollstühle und Rollatoren waren vor den Altarstufen aufgefahren. Hier konnten die Behinderten ganz bewusst den Gottesdienst mitfeiern.  Fotos: Wolfgang Ortloff
Viele Rollstühle und Rollatoren waren vor den Altarstufen aufgefahren. Hier konnten die Behinderten ganz bewusst den Gottesdienst mitfeiern. Fotos: Wolfgang Ortloff
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"Wir haben heute Bewohner des Altenheimes der Arbeiterwohlfahrt (AWO) unter uns. Die vielen Rollstühle und Rollatoren geben ein beredtes Zeugnis. Sie würden gerne selbst herkommen. Sie gehören aber auch zur Stadt und bestimmt auch zur Pfarrei." Dies waren die Eingangsworte von Pfarrer Michael Erhart zu Beginn des Gottesdienstes, der dann ganz auf die Seniorinnen und Senioren der AWO abgestimmt und auch von den Pflegekräften vorbereitet war und mitgestaltet wurde.

Den Gottesdienst feierte Pfarrer Erhart in Konzelebration mit Pfarrer Reiner Fries. Mit am Altar stand Pastoralreferent Norbert Zettelmeier. In seiner Predigt sprach Erhart von der Aufgabe, Liebe weiterzugeben. Dies aber kann nur glücken, wenn man mit sich selbst im Reinen ist.

Eindringlicher Appell

Einen eindringlichen Appell, alles für den Frieden zu tun, auch wenn es nur kleine Schritte sind, richtete Erhart an alle Gläubigen. Er stieg die Altarstufen hinunter und reichte den Rollstuhlfahrern die Hand. Dies tat er auch beim Spenden der heiligen Kommunion.

Zum Schluss war es für die Organisatorin Monika Maar eine angenehme Pflicht, Danke zu sagen, zunächst an Pfarrer Michael Erhart für den eindrucksvollen Gottesdienst, an die Bewohnerbegleiter der AWO, Dank im Namen der Bewohner an die weiteren Gläubigen, die sich als integriertes Mitglied der Pfarrei fühlen dürfen.

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