Die Leidenswege

Eine Sonderausstellung zur Karfreitagsprozession ist ab Sonntag im Felix-Müller-Museum in Neunkirchen am Brand zu sehen.
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Pieta, Holzrelief, 1940  Foto: Felix-Müller-Museum
Pieta, Holzrelief, 1940 Foto: Felix-Müller-Museum
Anlässlich des 350. Jahrestags der Karfreitagsprozession in Neunkirchen am Brand zeigt das Felix-Müller-Museum aus seinen reichen Beständen, ergänzt durch Leihgaben, unter der Überschrift "Passion und Kreuzigung" eine Sonderausstellung.
Kruzifixe und Darstellungen der Passion sind ein Schwerpunkt im Schaffen Felix Müllers. Es sind Leidenswege im mehrfachen Sinn, denn seine früheste Arbeit zu diesem Thema aus dem Jahre 1932 - der Kreuzweg für das Kirchlein in Spielberg im Bayerischen Wald - wurde in den Jahren des Nationalsozialismus diffamiert, zerhackt und verbrannt - alle 14 Tafeln.
Und von einem weiteren Kreuzweg für St. Marien Langenzenn existieren nur noch zwei Stationen und ein Fragment; der Rest ist derzeit verschollen.
Die Ausstellung wird am Sonntag, 25. Februar, um 15 Uhr eröffnet und dauert bis zum 8. April. red
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