Coburg
Vortrag

Die "Lage der arbeitenden Klasse" in Alberts England

Bei den Diskussionen und Veranstaltungen zum 200. Geburtstag von Königin Victoria werden regelmäßig Taten und der Einfluss Alberts auf die Entwicklung Großbritanniens zu einem modernen Staat hervorgeh...
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Fritz Reheis
Fritz Reheis

Bei den Diskussionen und Veranstaltungen zum 200. Geburtstag von Königin Victoria werden regelmäßig Taten und der Einfluss Alberts auf die Entwicklung Großbritanniens zu einem modernen Staat hervorgehoben. "Manche Übertreibungen waren zu lesen, wie zum Beispiel, dass Albert der ,geistige Vater des sozialen Wohnungsbaus‘ sei", sagt Edmund Frey. Er wird zusammen mit Friedrich Reheis und anhand von Friedrich Engels' Aufsatz "Die Lage der arbeitenden Klasse in England" von 1845 das Thema beleuchten. Der Vortrag findet am Dienstag, 12. November, um 19 Uhr in der Stadtbücherei Coburg statt.

"Die Lage der arbeitenden Klasse in Victorias und Alberts England" ist der Vortrag betitelt, er soll "die objektive soziale und politische Wirklichkeit Mitte des 19. Jahrhunderts während der industriellen Revolution in Großbritannien" darstellen. Frey: "Zu Victorias und Alberts England gehörten zweifellos auch Kinderarbeit, mangelnde Schulbildung für weite Kreise, Seuchen wie Cholera und Typhus, Elend und Armut in den wachsenden Städten." Fritz Reheis, Professor im Ruhestand für Politische Bildung an der Universität Bamberg, wird diese Aspekte anhand von Auszügen aus "Die Lage der arbeitenden Klasse in England" vorstellen. Edmund Frey wird einen historischen Überblick über die britische Geschichte jener Jahre geben und erörtern, wie sich die Machtverhältnisse in Großbritannien unter dem Einfluss der Wahlrechtsreform 1832 gestalteten. Welchen Einfluss hatten Queen und Prinzgemahl tatsächlich, welche Rolle spielten Adel, Landbesitzer, Unternehmer oder andere Bevölkerungsgruppen? Veranstalter des Abends ist die Stadtbücherei Coburg mit dem DGB Oberfranken, der GEW, der IG Metall und ver.di. red

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