Hohenberg

Die können richtig gut singen

Der Chor "SANVoices" begeisterte bei zwei Auftritten mit seinem großen Repertoire von Rock bis Filmmusik.
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Der Chor "SANVoices" mit seinem Leiter Jörg Schmidt (links)  Foto: Werner Reißaus
Der Chor "SANVoices" mit seinem Leiter Jörg Schmidt (links) Foto: Werner Reißaus

Der Stadtsteinacher Chor "SANVoices" mit seinem Leiter Jörg Schmidt ist ein Ausnahmechor, das wurde bei den beiden Sommerkonzerten mit dem Titel "A Million Dreams" in Hohenberg und der Halle im Feuerwehrzentrum in Stadtsteinach wieder deutlich.

In einem abwechslungsreichen und unterhaltsamen Abend bot der Chor die Bandbreite seiner Lieder von Balladen, Evergreens bis hin zu Filmmusik und der Pop-Rock-Musikszene. Es waren alles neue Stücke, aber seinem Stil blieb "SANVoices" treu: unterwegs mit bekannten Liedern zwischen Tradition und Moderne.

Die Moderation übernahmen abwechselnd Daniela Naujoks und Kathrin Zeitler, die dabei sowohl fundiert als auch immer angenehm zurückhaltend agierten. Die "SANVoices" wurden auch dieses Mal wieder von Nadine Dörfler am Klavier begleitet; erstmals dabei war Jakob Kammerer am Cajón, auch Kistentrommel, genannt.

In der Festscheune ihres aktiven Sängers Robert Fürst waren die "SANVoices" das erste Mal offiziell zu Gast, und Vorsitzende Daniela Naujoks verteilte ein Lob an die Besucher: "Wir freuen uns sehr, dass Sie heute bei uns sind, und unser Robert hatte einen Wunsch, einen Traum - ein Konzert in Hohenberg - und den haben wir ihm heute erfüllt." Naujoks dankte Robert Fürst und seiner Familie, die sich bei der Bewirtung und auch dem Rahmenprogramm für die Kinder mächtig ins Zeug legten. Eröffnet wurde das Konzert mit "Hold Back the River" von James Bay. Es folgten Heinz Rudolf Kunzes schneller Rocksong "Dein ist mein ganzes Herz" und "The Longest Time" von Billy Joel.

Und weiter ging es mit dem Musical "Hinterm Horizont" von Udo Lindenberg und "Ich war noch niemals in New York" von Udo Jürgens. Der Chor bot dabei eine sehr starke Leistung. Mit dem amerikanischen Song "Best Day of My Life" waren dann nur die weiblichen Stimmen von "SANVoices" zu hören, bevor es mit dem Ohrwurm "Mendocino", der gemeinsam mit den Konzertbesuchern und der Originalmusik gesungen wurde, in die Pause ging.

Munter weiter ging es mit dem Mitsinglied "Traum von Amsterdam", und in lustigen Versen beschäftigte sich Sängerin Heike Buchholz anschließend mit der Frage, was ein Dirigent ist: "Ein Dirigent, das ist ein Mann, der leider selbst nicht singen kann. Infolgedessen, das steht fest, er andere für sich singen lässt." Dann waren die Männer an der Reihe und welches Lied hätte dazu schöner passen können als "I Want to Hold Your Hand" von den "Beatles". Das war für Naujoks die passende Überleitung zum Song "Perfect" des britischen Singer-Songwriters Ed Sheeran, der perfekt vorgetragen wurde.

Danach ging es zurück zu einigen Klassikern.

Am Schluss zeigte der Chor, dass die "SANVoices" auch in den Solostimmen Potenzial haben. Hier überzeugten Melanie Bornschlegel bei "This is e" und Rainer Angermann bei "A Million Dreams". Ohne die zwei Zugaben "Fields of Gold" und passend zum herrlichen Sommerwetter "Like Ice in the Sunshine" durften dieSänger nicht von der Bühne.

Jörg Schmidt war rundum zufrieden. Man spürt, dass der musikalische Funke zwischen Jörg Schmidt und dem Chor eigentlich ständig hin und her wechselt, und Jörg Schmidt drückt es auch treffend aus: "Das ist ein Geben und Nehmen!"

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