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Fussball-Bezirksliga Unterfranken ost

Die Knetzgauer geben die Hoffnung nicht auf

Die Fußballer der Bezirksliga Unterfranken Ost biegen in die Zielgerade ein, die letzten vier Spieltage der Saison stehen an. Wenn der Tabellensechste FSV Krum am Sonntag (15 Uhr) den FC Thulba (4./42...
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Tobias Burger
Tobias Burger
Die Fußballer der Bezirksliga Unterfranken Ost biegen in die Zielgerade ein, die letzten vier Spieltage der Saison stehen an. Wenn der Tabellensechste FSV Krum am Sonntag (15 Uhr) den FC Thulba (4./42) empfängt, will er sich nicht auf seinen 40 Punkten ausruhen. Trotz des fast schon feststehenden Abstiegs will der TSV Knetzgau (15.) im Kellerderby gegen den FC Strahlungen (13.), der sich noch retten kann, am Sonntag (15 Uhr) nicht leer ausgehen. Die DJK Dampfach (11.) will sich auf dem Weg zum sicheren Klassenerhalt am Sonntag (15 Uhr) auch vom TSV Rannungen (14.) nicht bremsen lassen. Der Gast kann vornehmlich noch auf die Relegation in der Fußball-Bezirksliga Unterfranken Ost hoffen.

TSV Knetzgau -
FC Strahlungen
Spätestens seit dem vorigen Sonntag, seit der derben 0:5-Klatsche in Wiesentheid, dürfte jedem beim TSV Knetzgau (15./18 Punkte) klar sein: Auch die vorletzte Chance auf den rechnerisch möglichen Klassenerhalt ist den Bach hinabgegangen. Nach nicht einmal einer halben Stunde hatte Wiesentheid schon drei Tore geschossen und in Durchgang zwei einen Gang heruntergeschaltet. Jetzt beträgt der Rückstand auf den rettenden Relegationsplatz zehn Punkte bei noch zu vergebenden zwölf Zählern. Und auf dem Relegationsplatz hockt der Gegner des TSV, der FC Strahlungen (13./28). Gewinnt der FC Strahlungen in Knetzgau, ist der Abstieg des TSV besiegelt, und auch Schlusslicht Sömmersdorf muss dann in die Kreisliga zurück.
"Ich hoffe immer noch auf den Klassenerhalt", sagt TSV-Spielleiter Alexander Hamburger gebetsmühlenhaft. Dafür müsste der TSV seine bislang in der Bezirksliga gewonnenen Spiele (vier von 26) bis zum Saisonende (vier Spiele) verdoppeln und Strahlungen alle vier Partien verlieren.
TSV Knetzgau: Oppermann, Weißkopf, Zirkel - Kandler, Heide, Mühlfelder, Lindner, Schwinn, Strätz, Warmuth, Barth, Zangl, Gocker, Wirth, Schenk, Frison, Huth, Greul

FSV Krum - FC Thulba
Einen 7:1-Erfolg beim FC Strahlungen haben die Fußballer des FSV Krum (6./40) vor Wochenfrist feiern dürfen, es war ja auch nach dem 7:0 gegen Münnerstadt der zweithöchste Sieg in der Bezirksliga. Der aber war teuer bezahlt: Für Thomas Durst ist wegen eines Bänderrisses in diesem Spiel die Saison gelaufen, und hinter den Einsätzen von Sebastian Bujtor und Kevin Rippstein stehen mehrere dicke Fragezeichen. "Da werde ich am Sonntag wieder ein bisschen basteln dürfen", sagt FSV-Trainer Tobias Burger.
Gegner ist der FC Thulba (4./42), und da werden nicht nur die schon genannten Spieler, von denen zwei vielleicht spielen werden, fehlen, sondern auch urlaubsbedingt Jonas Schmitt und Osman Tunc. Dass sich Burger selbst auf den Spielberichtsbogen setzen wird, ist unwahrscheinlich, "das muss ich mir nicht mehr antun", sagt er in Erinnerung an das Spiel der dritten Mannschaft unter der Woche. Die konnte nur mit zehn Mann angetreten werden, und da musste auch Burger mal wieder in die Fußballschuhe schlüpfen. "Gegen Thulba wird es aber nicht notwendig sein", sagt er. Auf den erreichten 40 Punkten will sich die Mannschaft nicht ausruhen, sondern weiter Punkte sammeln, "und damit wollen wir in Thulba anfangen".
FSV Krum: Klemm, Weinmann - Bujtor (?), Max Witchen, Mi. Witchen, Fösel, Degen, Vogel, Räth, Stößlein,Hart, Lommel, Glöckner, Rippstein (?), Wehner, Pasquot

TSV Rannungen -
DJK Dampfach
Mit einem beachtlichen 0:0 gegen die drittplatzierte SG Oberschwarzach/Wiebelsberg, die drei Tage später den Kreispokal beim TSV Forst gewann, hat die DJK Dampfach (11./32) ihre Serie fortgesetzt: keine Punktspiel-Niederlage in diesem Jahr und kein Gegentor daheim. Dennoch beträgt der Abstand zum Relegationsplatz (aktueller Inhaber: FC Strahlungen) gerade einmal vier Punkte. Jetzt geht es zum Kellerduell zum TSV Rannungen (14./26), einer "spiel- und kampfstarken Mannschaft, die jeden besiegen kann und in der Rückrunde einiges an Punkten gesammelt hat", sagt der Dampfacher DJK-Spielleiter Werner Griebel.
Da heiße es für die DJK Dampfach, von der ersten bis zur letzten Minute hellwach und hoch konzentriert zu Werke gehen. Auch müsse die Mannschaft an die bisher gezeigten Leistungen anknüpfen und sie auch abrufen. Ob Patrick Winter auflaufen kann, ist höchst fraglich, wahrscheinlich sogar ausgeschlossen. "Dann werden es die anderen richten müssen", sagt Griebel, "die Mannschaft weiß, um was es geht, jetzt will sie auch die Früchte ihrer Arbeit ernten." ch
DJK Dampfach: Schulze-Happe, Geßendorfer, Greb, Hau, A. Jilke, J. Jilke, Hau, H.Neubauer, Reich, Riedlmeier, Sahlender, Wirsching, Wagner, Winter (?), Yeniaydoun, Riegel (?), Lommel