Knetzgau

Die Knetzgauer CSU feierte 70. Jubiläum mit Innenminister Herrmann

christiane reuther Der CSU-Ortsverband Knetzgau feierte am Donnerstagabend im Pfarrsaal sein 70. Jubiläum. Im Mittelpunkt stand die Ehrung von verdienten Mitgliedern. Die Festrede hielt Joachim Herrma...
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Die Treue von verdienten Mitgliedern stand im Mittelpunkt des Ehrenabends der CSU Knetzgau. Mit den Geehrten freuen sich Innenminister Herrmann (zweite Reihe, Mitte), Ortsverbandsvorsitzender Mark Zehe (zweite Reihe, links) sowie Landtagsabgeordneter Steffen Vogel und Landrat Wilhelm Schneider (zweite Reihe von rechts).  Foto: Christiane Reuther
Die Treue von verdienten Mitgliedern stand im Mittelpunkt des Ehrenabends der CSU Knetzgau. Mit den Geehrten freuen sich Innenminister Herrmann (zweite Reihe, Mitte), Ortsverbandsvorsitzender Mark Zehe (zweite Reihe, links) sowie Landtagsabgeordneter Steffen Vogel und Landrat Wilhelm Schneider (zweite Reihe von rechts). Foto: Christiane Reuther

christiane reuther Der CSU-Ortsverband Knetzgau feierte am Donnerstagabend im Pfarrsaal sein 70. Jubiläum. Im Mittelpunkt stand die Ehrung von verdienten Mitgliedern. Die Festrede hielt Joachim Herrmann, Staatsminister des Inneren, für Sport und Integration.

Sechs Vorsitzende standen in den sieben Jahrzehnten dem im Jahre 1949 gegründeten Ortsverband vor. Darauf verwies Mark Zehe, der momentane Ortsvorsitzende. Allein 30 Jahre lang prägte Ehrenvorsitzender Rudi Dumrauf das Gesicht der CSU Knetzgau.

Tiefe Verwurzelung

Zehe sprach von einer festen Verwurzelung der Partei mit der Heimatgemeinde, um hier eine wichtige Aufgabe zu erfüllen. Aus seiner Sicht ist die CSU Knetzgau maßgeblich daran beteiligt gewesen, wenn es darum ging, in Knetzgau Weichen für die Zukunft zu stellen. Unter den ehemaligen CSU-Gemeindeoberhäuptern Franz Hofmann und Werner Schneider sei bisher die größte Fraktion im Gemeinderat gebildet worden. Die Industrie- und Gewerbeansiedlungen, die Schaffung neuer Baugebiete und der Erhalt der Knetzgauer Schule tragen laut Zehe maßgeblich die Handschrift der Union.

Im Zeitalter von Facebook und Twitter ist es aus Sicht des Ministers nicht altmodisch, von Angesicht zu Angesicht miteinander und nicht übereinander zu reden, wie Joachim Herrmann feststellte. Da es die CSU überhaupt erst seit 75 Jahren gibt, sei der Knetzgauer CSU-Verband einer der ältesten in Bayern. Darauf könnten die Verantwortlichen stolz sein.

Herrmann äußerte sich zu diversen politischen Themen, darunter die schnelllebige Wirtschaftswelt und die künstliche Intelligenz. Aber auch auf die ökologischen Herausforderungen und die innere Sicherheit ging der Minister ein.

Dabei sprach er ein großes Lob an die örtliche Polizei aus, die im Vorfeld die Sicherheit für seinen Besuch übernommen hatte. Aber auch den Feuerwehren und Rettungsorganisationen galt sein besonderer Dank.

Die Zukunft gestaltet

Landrat Wilhelm Schneider gratulierte einem Verband, der sich aus seiner Sicht mit einer prägenden Parteipolitik im Gemeinderat einbringt und die Zukunft mitgestaltet. Dem Innenminister sprach Schneider seinen Dank für Fördergelder aus, brachte aber auch gleichzeitig Wünsche und Bitten vor, wie etwa die Unterstützung für das Bestehen der Krankenhäuser und gute Fördermöglichkeiten für die Erhaltung der Hallenschwimmbäder im Kreis.

Frankenlied und Bayernhymne

Kreisvorsitzender Steffen Vogel (MdL) lobte den CSU-Ortsverband Knetzgau dafür, dass er Politik für die Menschen mache. Die Verantwortlichen könnten stolz auf das Geschaffene sein. Die Staatsregierung und auch der Kreisverband stünden hinter dem ländlichen Raum, versicherte der Landtagsabgeordnete aus Theres.

Der Ehrenabend wurde durch das Singen von Frankenlied und Bayernhymne abgerundet.

Geehrt wurden zahlreiche langjährige Mitglieder. Für zehn Jahre Zugehörigkeit: Bernhard Finger, Ingrid Finger, Thomas Finger, Katharina Frey, Roswitha Lindner, Josef Lindner, Benjamin Lüdtke, Markus Meisel, Simone Schenk, Michael Schlereth, Karina Seubert, Gerlinde Wagner. 15 Jahre: Josef Ambros, Alexander Glos, Jürgen Schnös, Stefan Seubert, Christina Stula. 20 Jahre: Michael Dörfler, Alexander Klauer, Jürgen Koppitz, Sandra Koppitz, Heidi Langhans, Sabine Langhans, Otmar Männling, Therese Mergenthaler, Hubert Schlereth, Florian Weigand. 25 Jahre: Alexander Ambros, Michael Demus, Bernd Dürr, Heribert Finger, Herbert Hein, Günther Hellmuth, Josef Kuhbandner, Mark Zehe. 30 Jahre: Barbara Hein, Dieter Käß, Mathias Schenk. 35 Jahre: Peter Schramm, Günter Zehe, Franz Zösch. 45 Jahre: Hermann Dürnhöfer, Edgar Einbecker, Franziska Endres, Helmut Geheeb, Manfred Glass, Julius Keidel, Jochen Leykam, Hermann Männling, Franz Möhler, August Popp, Willi Schenk, Rudolf Schnös. 50 Jahre: Hans Dörfler, Josef Heueck und Rudi Schlereth. 55 Jahre: Rudi Dumrauf.

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