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Die Kfz-Innungsbetriebe stemmen sich gegen die Corona-Krise

Die Kfz-Werkstätten und Autohäuser mit Kfz-Werkstatt sind von der bayerischen Staatsregierung als systemrelevant für die Bewältigung der Corona-Krise eingestuft worden - und dieser Verantwortung wolle...
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Die Kfz-Werkstätten und Autohäuser mit Kfz-Werkstatt sind von der bayerischen Staatsregierung als systemrelevant für die Bewältigung der Corona-Krise eingestuft worden - und dieser Verantwortung wollen die circa 670 Innungsbetriebe in Oberfranken auch nachkommen. "Niemand braucht zu befürchten, dass er auf sein Auto für den Weg zur Arbeit, zum Arzt oder zum Lebensmitteleinkauf verzichten muss", sagt Andreas Tröger, Obermeister der Kfz-Innung.

Dabei sei die Situation auch für die Kfz-Innungsbetriebe derzeit eine große Herausforderung. Wichtige Reparaturen zur Sicherung der Mobilität stellen laut Pressemitteilung einen triftigen Grund zum Verlassen der Wohnung im Rahmen der Ausgangsbeschränkung dar, Schönheitsreparaturen aber aus Sicht des Innenministeriums nicht. Das habe für die Betriebe wirtschaftliche Auswirkungen: In Einzelfällen sei bereits ein Umsatzrückgang von bis zu 90 Prozent zu spüren. Erschwert werde die Situation oftmals durch die Schließung von Kfz-Zulassungsstellen. Tausende auslieferbereite Fahrzeuge in Bayern konnten daher nicht zu den Kunden gelangen.

Bleibt die Frage nach dem Reifenwechsel. Wenn die Temperaturen weiter steigen, sieht die Innung hier ein Sicherheitsproblem: Die grobstolligen Winterreifen hätten einen verlängerten Bremsweg gegenüber den Sommerreifen.

Das Bayerische Innenministerium bestätigt auf seiner Internetseite www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php: "Ein Reifenwechsel von Winter- auf Sommerreifen sowie aus sicherheitsrelevanten Gründen (z. B. abgefahrene Reifen) ist erlaubt." red

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